WM 2014 : Joachim Löw: Lahm spielt im Mittelfeld

Joachim Löw äußerte sich am Donnerstag erstmals live aus Brasilien. Lesen Sie hier die wichtigsten Statements des Bundestrainers. Und: Diskutieren Sie mit!

von
Joachim Löw bei der ersten Pressekonferenz in Brasilien. Foto: dpa
Joachim Löw bei der ersten Pressekonferenz in Brasilien.Foto: dpa

17.52 Uhr: Gegen die Portugiesen erwartet Joachim Löw also „ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften haben ihre Stärken. Portugal spielt vielleicht mehr auf Konter, unsere Mannschaft hat vielleicht mehr Ballbesitz. In beiden Teams gibt es Spieler, die auf allerhöchstem Niveau spielen.“ Am Montag wissen wie mehr, ab 18 Uhr MEZ, dann geht es in Salvador da Bahia gegen die Portugiesen. Löw sagte: „Wenn Portugal gegen Deutschland spielt, gibt es keinen Favoriten.“

17.50 Uhr: Die ersten 45 Minuten mit Joachim Löw beim Turnier von Brasilien sind vorbei. Sportlich gilt vor dem Spiel gegen Portugal am Montag festzuhalten: Boateng gegen Ronaldo! Lahm statt Schweinsteiger? Vier Innenverteidiger in der Verteidigung? Und Neuer steht, wie erwartet, im Tor! Schaun wir mal...

17.45 Uhr: Eine brasilianische Kollegin sagt, dass die einheimischen Zuschauer am Montag die Deutschen anfeuern würden. Löw nimmt es mit einem Lächeln zur Kenntnis. Ein hübscher Abschluss der ersten PK des Bundestrainers aus Brasilien.

17.44 Uhr: Das Wetter, immer mal wieder Thema. Wie bei jeder WM in Südamerika. Natürlich sei ein Spieler bei zehn Grad leistungsfähiger als bei 35 Grad, sagt Löw.

17.40 Uhr: Und was hält Löw von der Ausziehwut des Herrn Ronaldo. Wird der portugiesische Superstar sein Jersey, wie man früher gesagt hätte, wieder nach einem Torerfolg ausziehen. Nun könnte der Bundestrainer ja antworten: Nein, gegen uns nicht, weil er kein Tor schießen wird. Aber Löw sagt: "Ich glaube nicht, dass das passieren wird, weil es ja bei diesem Turnier für Trikot-Ausziehen sofort gelb gibt."

17.38 Uhr: Nun also will auch eine spanische Kollegin wissen, was Löw vom Team des Titelverteidigers hält.... Viel, sagt Löw. Die Mannschaft habe nicht ihren Zenit überschritten. Die Qualität der Mannschaft sei "extrem hoch".

17.35 Uhr: Löw wird gefragt, ob seine Außenverteidiger gegen Portugal zuschauen müssen und er womöglich mit vier Innenverteidigern auflaufen könnte. Löw sagt jein, dann aber auch: "Es sind bei diesem Turnier vielleicht nicht ganz die offensiven Außenverteidiger gefragt."

17.31 Uhr: Nun kann sich ein Softwaregigant, dessen Mitbegründer auch Mäzen bei der TSG Hoffenheim ist, freuen. Der Name mit den den drei Großbuchstaben wird von Löw mehrmals erwähnt. Dann aber wird es ernst: Stichwort Demonstrationen in Brasilien, Löw hat Verständnis für die Nöte der Menschen, distanziert sich aber von jeglicher Gewalt.

17.29 Uhr: Nun sagt Löw, Portugal habe ein Heimspiel. "Sie sprechen dieselbe Sprache, fühlen sich hier zuhause", glaubt er. Die Zuschauer würden eher auf Seiten der Portugiesen sein. befürchtet Löw.

17.27 Uhr: Nun mal sportlich. Der Bundestrainer über die Standards. In Südtirol habe er die gepaukt, hier jetzt auch. Ein wichtiges Thema, sagt Löw.

17.25 Uhr: Nun geht es tiefer. Lahm und Schweinsteiger beide im Mittelfeld? Kann sich Löw das vorstellen? Natürlich kann er. "Die spielen doch schon seit zehn Jahren zusammen." Also Lahm statt Schweinsteiger? Nein. Oder doch? Denn flink entfleucht Löw und redet über den Rasen. Die Rasenlänge. 22 Millimeter. "Der Rasen wächst ein wenig anders wie in Europa."

17.23 Uhr: Ach ja, die Miesepeter. Die Kritiker aus der Heimat. Löw wird danach gefragt und antwortet mit einer langen Pause. Ja, die vielen Bundestrainer. "Davon sollte man sich etwas frei machen", sagt er. Gedanklich. Auf das Wesentliche, das Turnier vorbereiten, das sei wichtig. "Wir sind gut vorbereitet, das gibt mir ein gutes Gefühl." Sollen sie doch kritisieren. Löw will seine Fans zufrieden stellen. "Das Ziel verfolgen wir."

17.20 Uhr: "Es geht mir außerordentlich gut", hat der Bundestrainer heute beim Training gerufen. Der Gute-Laune-Bundestrainer bestätigt das. Er hat Spaß, weil die Stimmung gut ist. "Und das hebt natürlich meine Laune."

17.18 Uhr: Jerome Boateng soll wohl auf rechts die Kreise von Ronaldo einkreisen, so wie vor zwei Jahren schon bei der EM. So viel scheint sicher. Hat er ja damals gut gemacht der Boateng. Aber, sagt der Bundestrainer, ein Cristiano Ronaldo sei nie ganz auszuschalten. "Man darf ihn nie aus den Augen lassen."

17.15 Uhr: Jetzt doch: Das ideale Auftaktspiel ende natürlich siegreich, sagt Löw. Portugal sei aufgrund seiner Spielweise natürlich ein "Harter Brocken". Und dieser harte Brocken komme immer unheimlich weit. Vielleicht sogar ins Finale. Eine "extrem gefährliche Mannschaft":

17.13 Uhr: Was das ideale Auftaktspiel für ihn bei einer WM sei, wir Löw gefragt. Er antwortet nicht, sondern erzählt, wann seine Spieler aufstehen. Zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr...

17.10 Uhr: Nun windet sich Löw ein wenig. Im Kern geht es wohl darum, dass der Bundestrainer die Diskussion darum, dass die bewährten Kräfte bei ihm mehr Bonus haben als die Jüngeren nicht so ganz aufkeimen lassen möchte.

17.08 Uhr: "Wir haben eine erste 14", sagt Löw. Bei den Bedingungen würden immer drei Spieler eingewechselt werden.

17.05 Uhr: Es folgt ein eher langatmiges Kurzreferat über die Bedingungen vor Ort und dann ein etwas spannenderes Kurzreferat über Mesut Özil. Fit ist der, sagt der Bundestrainer. Und wichtig für Deutschland. Lahm soll wie gegen Armenien im Mittelfeld spielen gegen die Portugiesen am Montag. Ein erster kleiner taktischer Hinweis. Nun wird es spannend. Löw sagt: Man müsse die klimatischen Bedingungen besiegen können, die Anstoßzeit besiegen können - und daher gebe es, man staune, KEINE STAMMSPIELER, sondern nur WM-TEILNEHMER!!!!!!

17.03 Uhr: Wichtiger als das kollektive Daumendrücken: Alle sind fit, auch Manuel Neuer. Er wird heute Abend mit Löw und Mitspielern das Eröffnungsspiel schauen. Alle seien "heiß" auf dem WM-Auftakt, sagt der Bundestrainer.

17.00 Uhr: "Der Countdown läuft natürlich auf das Spiel" - gegen Portugal. Die Portugiesen seien "Weltmeister im Konterspiel". Egal ob nun mit oder ohne Ronaldo. Und natürlich will Löw ein "Ausrufezeichen" setzen im ersten Spiel, weil in Deutschland würde ja alle "kollektiv die Daumen drücken".

16.57 Uhr: Es geht los. Zu früh! Löw sagt: "Die Bedingungen hier sind wirklich hervorragend." Niemand lasse sich von einer Steckdose, die nicht funktioniere, irritieren. Die Spieler seien mit der Wohnsituation unheimlich zufrieden. Zum Wesentlichen: Im Training hat der Bundestrainer festgestellt, dass bei der Mannschaft mental alles stimmt. Nahezu zwei Stunden habe die Mannschaft am Vortag trainiert, alles ei hervorragend verlaufen.

16.55 Uhr: Wobei, pünktlich beginnen die PKs beim DFB eher selten. Aber noch ist ja Zeit...

16.40 Uhr: Sieben Stunden vor dem WM-Anpfiff in Brasilien hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Vorbereitungen auf ihr Auftaktspiel gegen Portugal fortgesetzt. Auch am Donnerstagvormittag waren alle 23 Spieler beim Training in Santo André dabei. Erneut formierte Bundestrainer zwei Formationen zum Übungsspiel, das allerdings wiederum unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Nach der Übungseinheit wird Löw seine erste Pressekonferenz in Brasilien und womöglich Einblicke in seine Pläne für das erste Gruppenspiel gegen die Portugiesen an diesem Montag in Salvador geben.

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben