• WM 2014: Pressestimmen zu Argentinien - Niederlande: "Das zweite Halbfinale ähnelte einem Schachspiel auf Gras"
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WM 2014: Pressestimmen zu Argentinien - Niederlande : "Das zweite Halbfinale ähnelte einem Schachspiel auf Gras"

Zwei Stunden lang strapazierten die Niederlande und Argentinien im Halbfinale die Geduld der Zuschauer. Abwartend spielten die Mannschaften, fast ängstlich. Ein Überblick der Medienkommentare.

Für Arjen Robben ist die WM vorbei.
Für Arjen Robben ist die WM vorbei.Foto: dpa

ARGENTINIEN

„Olé“: „Heiliger Romero. Argentinien gewann im Elfmeterschießen gegen die Niederlande nach einem äußerst harten Spiel und einer Verlängerung puren Leidens.“

„La Nación“: „Ja, Argentinien ist im WM-Finale. Es war wie vor 24 Jahren im Elfmeterschießen, als Sergio Goycoechea von einem Pfosten zum anderen flog und Italien ausschied. Der Rivale ist derselbe: Deutschland, am Sonntag um 16 Uhr, im Maracaná. Ja, die Nationalelf steht vor dem Spiel, von dem sie seit langem träumte.“

NIEDERLANDE

NOS (Niederländisches Fernsehen): „Nach 120 Minuten mäßigen, aber spannenden Fußballs ohne Tore gewann Argentinien das Elfmeterschießen mit 4:2. So ein Spektakel wie am Tag zuvor konnte es nicht werden. Beide Mannschaften spielten sehr abwartend, fast ängstlich und mit einer vollgepackten Verteidigung.“

„De Telegraaf“: „Der Traum der Niederlande ist geplatzt. Das Oranje von Louis van Gaal lief im Halbfinale der Fußball--WM gegen eine argentinische Mauer. Das an den Nerven zerrende 'Schachspiel' dauerte 120 Minuten und bekam ein spannendes Elfmeterschießen als Finale. Beim Elfmeterschießen vollzog sich das holländische Drama. Ron Vlaar und Wesley Sneijder scheiterten vom Elfmeterpunkt. Nach fünf Siegen kam das brasilianische Abenteuer an sein Ende.“

„De Volkskrant“: „Das zweite Halbfinale ähnelte sehr einem Schachspiel auf Gras. Beide Mannschaften gingen kein Risiko ein. Das Tempo war niedrig, die Chancen gering. Oranje gelang es nicht, Arjen Robben oder Robin van Persie zu lancieren. Bei Argentinien glich Lionel Messi nicht dem vierfachen Weltfußballer."

ITALIEN
„Tuttosport“: „Argentinien ist weiter, aber Deutschland gewinnt.

„La Stampa“: "Wenn es einen Fußball-Gott gibt, hat er bereits entschieden, wer den Weltmeistertitel bekommt. Sicherlich nicht die Mannschaft, die diese grauenvolle Partie gespielt hat. Es war das Halbfinale der Weltmeister der Langeweile."

ENGLAND

Sun": „Sie könnten auch gleich «Deutschland« auf die Trophäe schreiben. Denn wenn Argentinien die Leistung vom Vorabend im Stadion von São Paolo nicht dramatisch verbessert, kann nur ein Team das WM-Finale am Sonntag gewinnen“, schrieb die „Sun“

„Times“: „Jetzt müssen diese armen Brasilien-Fans hoffen, dass Deutschland ihnen das Bild der Argentinier erspart, die den WM-Pokal im Stadion Maracanã hochheben."

ÖSTERREICH
„Die Presse“: „Keine Angst, Deutschland. (dpa)

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