WM Breaking News : Vor dem Spiel ist nach der Meldung

Hier könnte eine große Leinwand stehen. Auf der Zugspitze ist aber selbst Fernsehen verboten. Foto: dpa
Hier könnte eine große Leinwand stehen. Auf der Zugspitze ist aber selbst Fernsehen verboten. Foto: dpaFoto: dpa

Wir unterbrechen unsere laufende Berichterstattung für einige dringende Meldungen, die vor dem Halbfinale zwischen Deutschland und Spanien über den Nachrichtenticker der Deutschen Presse-Agentur laufen.

Sportfreunde Stiller hören weg

Berlin. Peter Brugger (37), Sänger der Sportfreunde Stiller, kann den eigenen Hit und Fanmeilen-Klassiker fast nicht mehr hören. Es sei zwar gut, dass das Lied „54, 74, 90, 2006“ beziehungsweise „54, 74, 90, 2010“ zurzeit auf den Fanmeilen gespielt und gegrölt werde, sagte er. Das sei ok. „Aber wir wollten nichts dazutun und es nochmal pushen oder an jeder Ecke das Lied trällern“, sagte Brugger weiter. Das Lied steht in der 2010-Version aktuell auf Platz 17 der deutschen Charts.

Was zu beweisen war

Johannesburg. Südafrikanische Statistiker hatten schon vorher in der Zeitung „The Times“ ihren Titelträger errechnet: Deutschland. Brasilien gewann 1994 und 1970 den Titel, 1994 + 1970 ist 3964. Argentinien wurde 1978 und 1986 Weltmeister, 1978 + 1986 ist 3964. Deutschland konnte 1974 und 1990 den WM-Pokal in die Höhe halten, 1974 + 1990 ist 3964. Brasilien schließlich triumphierte auch 1962 und 2002, macht in der Summe der Jahreszahlen wieder 3964. Bleibt also die Rechnung 3964 minus 2010: 1954. Das Jahr des ersten deutschen WM-Sieges!

Wetterwart kann Halbfinale nicht sehen Garmisch-Partenkirchen. An Deutschlands höchstgelegenem Arbeitsplatz in der Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes auf der Zugspitze (2962 Meter) darf das Spiel Deutschland - Spanien nicht geguckt werden. Wetterwart Julian Merker hätte die Begegnung gerne verfolgt, aber Vorschrift sei eben Vorschrift.

„Rudelgucken“ statt „Public Viewing“

Dortmund. Der Begriff „Public Viewing“,

der seit 2007 sogar im Duden steht, stört den Verein Deutsche Sprache. Stattdessen könnten doch deutsche Wörter wie „Freiluftfernsehen“ „Fußballkino“, „Straßenkino“ oder auch „Rudelgucken“ verwendet werden.

Zoll behält WM-Cup für sich

Münster/Gronau. In einem Paket aus Argentinien entdeckten Zöllner ein 3,4 Kilogramm schweres Plagiat des Fifa-WM- Cups. „Er sieht dem Original sehr ähnlich“, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamtes Münster. Es handele sich um einen Verstoß gegen das Markengesetz. Einen Blick auf den Pokal erheischen kann der Adressat dennoch: Er steht zunächst „zu Ausstellungszwecken“ in der Vitrine des Zollamtes Rheine. Bei einer Behörde sei das zulässig, hieß es.

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