Sport : WM-NACHRICHTEN

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BUNDESTRAINER-DEBATTE

Theo Zwanziger mahnt Ruhe an

Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, hat ein sofortiges Ende der öffentlichen Auseinandersetzungen um Bundestrainer Jürgen Klinsmann gefordert. „Ich wünsche mir, dass der Streit schnell beendet wird, weil weitere Diskussionen keinen Sinn machen“, erklärte Zwanziger. Vorrangige Aufgabe sei es jetzt, „alles dafür zu tun, dass die Nationalelf am 22. März gegen die USA ein gutes Spiel liefert und die Fans zurückgewinnt“, sagte Zwanziger nach der heftigen Kritik, die Klinsmanns Fernbleiben beim Fifa-Workshop in dieser Woche ausgelöst hatte.dpa

Klinsmann weist Vorwurf zurück

Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat sich gegen die Unterstellung gewehrt, er würde aus steuerlichen Gründen so oft in seiner Wahlheimat USA sein. „Ich weise diese Vorwürfe in aller Entschiedenheit zurück“, sagte er, „es war von Anfang an mein ausdrücklicher Wunsch, die Einnahmen, die ich in Deutschland erhalte, auch in Deutschland zu versteuern.“ Der CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer hatte vermutet, Klinsmanns lange USA-Aufenthalte hätten steuerliche Gründe. dpa

ORGANISATION

Mindestens ein öffentliches Training

Die Fußballfans dürfen während der Weltmeisterschaft ihren Stars zumindest einmal live beim Training zuschauen. Der Weltfußball-Verband Fifa sagte zu, dass bei der WM jede Mannschaft mindestens eine Übungseinheit vor Publikum veranstalten wird. Das kündigte Mediendirektor Markus Siegler im Onlinedienst des „Handelsblatts“ an. Sollte ein Verband mehr machen wollen, könne er das tun. dpa

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