Sport : WM-NACHRICHTEN

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In 38 Tagen beginnt die Fußball-WM. Hier finden Sie Neuigkeiten von den Teams und den Vorbereitungen.

ENGLAND

Rooney fällt mindestens sechs Wochen aus – WM-Start fraglich

Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson will den verletzten Jungstar Wayne Rooney für die WM nominieren, falls auch nur „die kleinste Chance“ auf einen Einsatz im späteren Turnierverlauf besteht. Der 20-Jährige fällt wegen eines Bruchs im Mittelfuß mindestens sechs Wochen aus. Der Stürmer von Manchester United war bei der 0:3-Niederlage gegen den nun erneut als Meister feststehenden FC Chelsea nach einem harmlosen Tackling von Paulo Ferreira unglücklich auf seinen rechten Fuß gefallen. Mit aufmunterndem Applaus wurde er in die Kabine verabschiedet, doch Englands große WM-Hoffnung lag weinend auf einer Trage. Zunächst hieß es, Rooney habe sich nur eine Prellung zugezogen, doch diese Hoffnung bestätigte sich nicht. Am 10. Juni bestreitet England das erste WM- Spiel gegen Paraguay. Als sich Rooney bei der EM 2004 in Portugal den gleichen Fuß an anderer Stelle brach, brauchte er drei Monate, um zurückzukommen, ausgegangen war man von acht Wochen Pause. „Wir sind roo-iniert“, schrieb das Sonntagsblatt „The News of the World“. Nationalspieler Steven Gerrard empfahl: „Daumen drücken und beten. Es wäre eine Katastrophe ohne ihn. Ich denke, es ist unmöglich, ohne ihn eine erfolgreiche WM zu spielen.“ Sieben Nationalspieler haben in den vergangenen vier Jahren die gleiche Verletzung erlitten, David Beckham kam nach neun Wochen Pause als Erster zurück auf den Platz, aber nicht in wettbewerbsfähigem Zustand. Sturmkollege Michael Owen brach sich am Neujahrstag den Fuß und konnte am letzten Samstag immer noch nicht schmerzfrei spielen. rah

PORTUGAL

Gladbacher Ze Antonio im Kader

Der portugiesische Profi Ze Antonio von Bundesligist Borussia Mönchengladbach darf auf die WM-Teilnahme hoffen. Der Abwehrspieler zählt zum vorläufigen Aufgebot der Mannschaft von Trainer Luiz Felipe Scolari. Portugals Coach hat nach den Verletzungen von Jorge Andrade und Nuno Valente große Personalprobleme in der Abwehr. dpa

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