Sport : WM-NACHRICHTEN

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SPANIEN

Raul darf gegen Frankreich von Beginn an stürmen

Kapitän Raul darf im Achtelfinale gegen Frankreich von Beginn an für sein Team stürmen. Der zuletzt auf die Ersatzbank verbannte Madrilene kehrt am Dienstag für Luis Garcia in die Stammelf zurück. Trainer Luis Aragones nahm beim Training am Sonntag in Kaiserau noch einen zweiten Wechsel vor, Cesc Fabregas rückte für Marcos Senna ins erste Team. Damit galt nach spanischen Medienberichten als sicher, dass Raul und Fabregas auch in Hannover auflaufen werden. dpa

TUNESIEN

Kühler Empfang in der Heimat – Trabelsi hört auf

Nach ihrem Vorrunden-Aus ist die Nationalmannschaft daheim äußerst kühl empfangen worden. Lediglich zwei Fernsehteams durften sich den Spielern auf dem Flughafen nähern, Trainer Roger Lemerre lehnte es ab, Fragen zu beantworten. Der Vertrag des 65 Jahre alten Franzosen war schon vor der WM-Endrunde in Deutschland bis 2008 verlängert worden. Rechtsverteidiger Hatem Trabelsi hatte noch vor dem Abflug aus Deutschland seinen Rücktritt aus der Auswahl erklärt. Der 29-jährige Profi von Ajax Amsterdam wolle sich nach 61 Länderspielen mehr Zeit für seine Familie nehmen. Für die tunesischen Medien waren Schiedsrichter Carlos Amarilla aus Paraguay und Trainer Lemerre die Hauptschuldigen für das Scheitern. dpa

IRAN

Karimi entschuldigt sich bei den heimischen Fans

Auch nach der Rückkehr in die Heimat kommt die Nationalmannschaft nicht zur Ruhe. Während der entlassene Verbandspräsident die staatliche Sportbehörde ungewöhnlich scharf kritisierte, entschuldigte sich Ali Karimi vom FC Bayern München bei den heimischen Fans für das Vorrunden-Aus und attackierte zugleich den zurückgetretenen Nationaltrainer Branko Ivankovic. „Er war nicht qualifiziert genug, um uns zum Erfolg zu führen. Er hatte noch nicht einmal den Mumm, mit uns in den Iran zurückzukehren“, sagte Karimi in Teheran. dpa

DOPING

Kontrollen bei 48 von 64 Spielen ohne positiven Befund

Kontrollen bei 48 von insgesamt 64 Spielen sind negativ gewesen. Dies teilte der Weltverband Fifa mit. Allein die Auswertung der Tests auf das Blutdopingmittel Epo von den letzten Vorrunden-Partien liegen noch nicht vor. „Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass da etwas ist“, sagte Fifa-Mediendirektor Markus Siegler. Nach jeder Partie werden jeweils zwei ausgeloste Spieler der beiden Mannschaften zum Urin-Test gebeten. In der WM-Geschichte gab es bisher nur einen Doping-Fall: 1994 in den USA war der Argentinier Diego Armando Maradona der verbotenen Einnahme eines Stimulanzmittels überführt worden. dpa

BRASILIEN

Robinho bricht Training wegen einer Verletzung ab

Stürmer Robinho hat am Samstag das Training wegen einer Oberschenkelverletzung abgebrochen. Ob er bis zum Achtelfinalspiel am Dienstag gegen Ghana wieder fit sein wird, war zunächst unklar. Mannschaftsarzt Jose Luiz Runco erklärte nach einer ersten Untersuchung, es scheine sich um eine leichte Verletzung zu handeln. Der 23-jährige Debütant hatte beim 4:1-Vorrundensieg gegen Japan erstmals in der Anfangsformation gestanden. AP

EINTRITTSKARTEN

Fifa-Mitglied Bhamjee beschuldigt Funktionäre nach Affäre

Das nach dem illegalen Verkauf von Tickets in die Kritik geratene Fifa-Exekutivmitglied Ismail Bhamjee hat schwere Vorwürfe gegen Top-Funktionäre des Weltfußballverbands erhoben. Die südafrikanische Zeitung „City Press„ zitiert Bhamjee in einem Exklusivinterview mit den Worten: „Der Zwischenfall war konstruiert. Ich war überrascht von der prompten Reaktion gegen mich, weil bestimmte Fifa-Funktionäre weitaus schlimmere Verbrechen begangen haben.“ dpa

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