Sport : WM-Qualifikation: Kroatien, Russland und Portugal dabei

Stürmer Alen Boksic hat der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft die zweite Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft nach 1998 in Frankreich gesichert. Der Angreifer vom englischen Erstligisten FC Middlesbrough schoss beim 1:0 (0:0)-Sieg im entscheidenden Spiel der Gruppe sechs gegen Belgien das Tor des Tages in der 76. Minute und bescherte seinem Land die direkte Qualifikation für die Endrunde 2002 in Japan und Südkorea.

Kroatien sicherte sich mit 18 Punkten den Gruppensieg, Belgien folgt mit einem Zähler weniger auf Platz zwei und muss in den Playoff-Spielen nun entweder gegen Dänemark, Tschechien oder Bulgarien um die elfte WM-Teilnahme kämpfen.

In Zagreb standen insgesamt sieben Bundesliga-Profis von Beginn an auf dem Platz. Bei den Belgiern war das Schalker Trio Nico van Kerckhoven, Emile Mpenza und Marc Wilmots sowie Bart Goor von Hertha BSC im Einsatz. Bei den von Mirko Josic trainierten Gastgebern spielten Robert Kovac von Bayern München, Boris Zivkovic von Bayer Leverkusen und Zvonimir Soldo vom VfB Stuttgart. Bei der WM 1998 in Frankreich hatten die Kroaten das deutsche Team im Viertelfinale 3:0 bezwungen und am Ende Rang drei belegt.

Russland verteidigte den ersten Platz in der Gruppe 1 durch einen nie gefährdeten 4:0-Erfolg über die Schweiz. Drei Tore des früheren Bremers Bestschastnich (14./19./38. Minute) sorgten beim russischen Erfolg gegen die Schweizer frühzeitig für klare Verhältnisse. Den vierten Treffer steuerte für Russen, die sich erstmals seit 1994 für eine WM qualifizierten, Titow (82. Minute) bei. Den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Relegation sicherte sich Slowenien mit einem 3:0 gegen die Färöer Inseln. Nastja Ceh (13. und 31. Minute) sorgte in Ljubljana bereits frühzeitig für klare Verhältnisse. Das 3:0 erzielte Senad Tiganj (82.). Damit trifft Slowenien in den Play-offs auf den Zweiten der Gruppe 8, vermutlich Rumänien. Unterdessen war der 6:2 (1:1)-Sieg Jugoslawiens gegen Luxemburg ohne Wert.

Portugal hat sich währenddessen zum dritten Mal für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Das Team von Trainer Antonio Oliveira sicherte sich durch einen 5:0 (1:0)-Erfolg gegen Estland mit 24 Punkten den Sieg in der Gruppe zwei und gewann damit das Fernduell gegen Irland, das nach einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen Zypern in Dublin nur die schlechtere Tordifferenz von der direkten Qualifikation trennte. In den Play-off-Spielen trifft die Auswahl von Coach Mick McCarthy auf einen noch zu ermittelnden Asien-Vertreter.

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