Wo, was, wann, wer? : Die Paralympics in den Medien

Noch nie haben deutsche Sender so ausgiebig übertragen: ZDF und ARD wollen jetzt fast hundert Stunden senden – statt zehn wie vor vier Jahren in Athen.

Erstmals gibt es aus dem Pekinger Olympiastadion Live-Bilder von der Eröffnungsfeier und der Schlusszeremonie sowie Live-Berichte von 13 Sportarten. Auch der Sender Eurosport ist „länger als jemals zuvor auf Sendung“, sagt Pressesprecherin Heike Gruner. „Das Thema wird generell ernster genommen.“

Die digitalen Sender „EinsFestival“ und „ZDFinfokanal“ strahlen die Paralympischen Spiele jeweils ab 7 Uhr beziehungsweise 8 Uhr für vier bis fünf Stunden aus. Für Fernsehzuschauer halten die deutschen Apotheken als neuer Sportsponsor bundesweit einen besonderen Service bereit: In Deutschlands 21 500 Apotheken liegen Flyer mit den Sendezeiten aus.

Paralympics-Übertragungen nicht nur im TV

Vor und nach den Übertragungen bei ARD und ZDF läuft ein Spot mit Leichtathlet Heinrich Popow und chinesischer Trommelmusik – auch das eine Initiative des neuen Paralympics-Partners, der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Eine weitere Premiere bietet die Telekom: Sie zeigt TV-Übertragungen in 100 ihrer 500 Filialen.

Auch übers Internet kann man die Spiele verfolgen, zum Beispiel bei den Netzathleten oder auf ParalympicSportTV, einem vom IPC begründeten Internetsender. Traditionell ist der private Radiosender „Radio4Handicaps“ in den Sportstätten dabei. Zu den Berichterstattern zählen erstmals auch zwei paralympische Sportlerinnen, Bianca Vogel und Daniela Rossek. Täglich abrufbar sind auf diesem Sender ein Programm in Deutsch sowie Tageszusammenfassungen in Chinesisch und Englisch.

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