Sport : Wörns kritisiert Klinsmann Dortmunder wurde nicht fürs Italien-Spiel berufen

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Frankfurt am Main - Christian Wörns kann sich nur noch geringe Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft machen. Der Verteidiger von Borussia Dortmund ist wie sein Teamkollege Sebastian Kehl von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nicht für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Florenz gegen Italien (1. März) nominiert worden. „Es ist link und unehrlich“, sagte Wörns den „Ruhr-Nachrichten“ zu Klinsmanns Entscheidung. „Wenn ihm meine Nase nicht passt, hätte er mir das sagen können. Das ist eine große Ungerechtigkeit, für die ich keine Worte finde.“ Sogar einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft schloss der 33-Jährige nicht aus.

Klinsmann entgegnete auf die Kritik: „Jeder Trainer hat seine Philosophie und Auffassung, mit wem er spielt. Wir nehmen uns das Recht heraus zu entscheiden, wer in der Nationalmannschaft spielt.“ Diese Entscheidungshoheit bekam neben Wörns auch Kevin Kuranyi zu spüren, der in Klinsmanns Amtszeit bisher nur einmal nicht zum Aufgebot der Nationalelf gehörte – da war er verletzt. Für das Länderspiel in Florenz wurde er nicht nominiert. „Wir wollen ihm ein Zeichen geben, dass wir mehr von ihm erwarten“, sagte Klinsmann. Dafür nominierte der Bundestrainer Mike Hanke, Philipp Lahm und Gerald Asamoah. Außerdem gab Klinsmann bekannt, das Oliver Kahn gegen Italien im Tor steht, drei Wochen später gegen die USA soll Jens Lehmann spielen. dpa

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