Wolfsburg - Nürnberg 4:1 : Nürnbergs Not wächst

Der VfL Wolfsburg hat dank seiner belgischen Winterzugänge Kevin De Bruyne und Junior Malanda beim 4:1 gegen Nürnberg einen weiteren Schritt in Richtung Champions League gemacht.

Die Nürnberger gingen in Führung, doch am Ende jubeln nur die Wolfsburger. Foto: Imago
Die Nürnberger gingen in Führung, doch am Ende jubeln nur die Wolfsburger.Foto: Imago

Am Samstag stürzte der niedersächsische Fußball-Bundesligist den 1. FC Nürnberg mit 4:1 (2:1) in noch größere Abstiegsnot. Ivan Perisic mit zwei Toren sowie Ivica Olic und Malanda bescherten dem VfL den auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Nürnberg war durch Markus Feulner früh in Führung gegangen, enttäuschte danach aber vor 28.431 Zuschauern und kassierten die dritte Niederlage in Serie. Mit 26 Punkten bleibt das Team von Trainer Gertjan Verbeek Tabellenvorletzter. Wolfsburg hingegen schob sich durch den Sieg auf Platz vier, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde.

Der VfL schoss sich mit einer starken Vorstellung warm für das Halbfinale im DFB-Pokal am Dienstag bei Borussia Dortmund. „Über Dortmund fahren wir nach Berlin“ sangen die Wolfsburger Fans schon lange vor dem Schlusspfiff. Dabei hatte das Spiel alles andere als gut begonnen für das Team von Trainer Dieter Hecking. Die stark abstiegsbedrohten Nürnberger wurden von gut 1000 mitgereisten Nürnberger Fans begleitet und lautstark unterstützt. „Letzte Chance nutzen“ stand auf einem Plakat, mit dem die Nürnberger Profis nach sechs Niederlagen aus zuvor sieben Spielen begrüßt worden waren.

Gegen die spielerisch überlegenden und spielbestimmenden Wolfsburger ging Nürnberg auch überraschend in Führung. Wolfsburgs Brasilianer hatte sich zuvor von Feulner mit einer einfachen Körpertäuschung narren lassen. Wolfsburg war indes nicht lange beeindruckt und schnürte die Gäste fortan in deren Hälfte ein. Ein Doppelschlag durch Torjäger Olic und Perisic nach 20 Minuten war der verdiente Lohn. Beide Tore bereitete der zuletzt kritisierte 20-Millionen-Euro-Zugang De Bruyne vor.

Ein eigener Treffer blieb dem Zugang vom FC Chelsea jedoch verwehrt. Die Vorentscheidung besorgte dagegen sein Landsmann Malanda bei einem der unzähligen Konter im zweiten Durchgang. Beide Belgier waren erst im Winter nach Wolfsburg gekommen. Den Schlusspunkt setzte Perisic mit seinem zweiten Treffer. In der Schlussphase kam noch der Portugiese Vieirinha zu seinem von Jubel begleiteten Comeback nach monatelanger Verletzungspause in Folge eines Kreuzbandrisses. (dpa)

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