Sport : Zehn DRV-Boote in den Endläufen

Auch ohne die beiden populärsten Boote rudern die deutschen Teilnehmer bei der Weltmeisterschaft in St. Catherines (Kanada) einem Medaillen trächtigen Wochenende entgegen. Im Gegensatz zum Deutschland-Achter und dem Einer, die beide nur im B-Finale stehen, qualifizierten sich zehn Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) für die Endläufe in den 14 olympischen Klassen. Damit stellen die deutschen Ruderer gemeinsam mit den USA das größte Kontingent. Mit dem Finaleinzug sicherten neun der zehn Teilnehmer dem Verband bereits den Startplatz bei den Olympischen Spielen 2000. Gestern schafften vier Boote den Sprung in die Endläufe, dabei gelangen zwei Siege. Mit dem Vierer ohne Steuermann der Leichtgewichte musste der DRV aber auch den vierten Ausfall in den olympischen Klassen hinnehmen.

"Ich rechne mit zwei Titeln und insgesamt drei bis fünf Medaillen", erklärte DRV-Sportdirektor Michael Müller, wobei freilich aufgrund der Vorleistungen beide Doppelvierer, der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Ingo Euler/Bernhard Rühling sowie der Doppelzweier der Frauen mit Kathrin Boron/Jana Thieme als Titelanwärter gelten.

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