Zu Besuch bei den Eisbären Berlin : Wie trainieren eigentlich Eishockeyprofis?

Wie sieht ein normaler Trainingstag bei den Eisbären aus? Vier Schülerpraktikanten vom Tagesspiegel haben sich im Wellblechpalast umgeschaut, auch hinter den Kulissen.

Lorenz Walter, David Dieckert, Bela Winde, Malte Kurreck
Hier wird sich umgezogen. Ein Blick in die Eisbären-Kabine im Wellblechpalast.
Hier wird sich umgezogen. Ein Blick in die Eisbären-Kabine im Wellblechpalast.Foto: David Dieckert

Wir dürfen sogar in die Kabine

Das Sportforum in Berlin-Hohenschönhausen ist beliebt. Keine schöne Gegend. Trotzdem kommen hier Deutschlands Top-Sportler her, um zu trainieren. Die Ausstattung stimmt: Drei Eissporthallen, zwei Turnhallen, ein Fußballstadion sowie acht weitere Hallen und Freianlagen für Leichtathletik, Handball, Volleyball, Fechten, Judo, Beachvolleyball, Fußball und Bogenschießen. Optimale Bedingungen für jeden Profisportler. Im von der DDR erbauten Komplex ist man als Profi unter sich und kann sich voll und ganz auf das nächste Spiel oder auf den nächsten Wettkampf vorbereiten.

Es war Donnerstag, viertel vor elf, als wir in einer der Eishallen, dem „Wellblechpalast“, ankamen. Dort trainieren die Eisbären aus Berlin fast immer, wie heute. Ihre Heimspiele tragen sie in der Arena am Ostbahnhof aus, dort trainieren sie allerdings nur ab und an vor dem Heimspielen - in der Multifunktionsarena finden ja nicht nur Eishockeyspiele statt.

Heute ging das richtige Training um 10 Uhr 30 los. Wir haben also eine Viertelstunde verpasst.

Ich muss sagen, dass ich mit Eishockey nicht viel am Hut habe. Klar kriege ich mit, wenn die Eisbären einen Erfolg erzielen, das war’s dann aber auch schon. Trotzdem bin ich gerne mitgekommen, weil ich interessiert war, wie solch ein Training abläuft.

Nun aber zum Training: Die Erstligaspieler waren in einer Passübung als wir im Stadion ankamen. Sie rasten über das Feld und schossen sich in einer Geschwindigkeit den Puck zu, sodass es für einen Amateur wie mich schwer war, diesem zu folgen. Es brauchte nur einen Pfiff und ein paar Worte des Trainers Uwe Krupp und schon formatierten sich die Eisbären für eine neue Übung. Die zwei Tore des Feldes waren jeweils mit zwei der drei Eisbären-Torhüter besetzt und zwei Gruppen von Stürmern machten sich bereit. Es schossen sechs Spieler aus der Gruppe raus. Drei steuerten auf das eine Tor zu, die anderen drei auf das andere. Sie passten sich den Puck zu bis einer der drei zum Abschluss kam. Nach einem weiteren Pfiff des Trainers bekam jeder Torwart von zwei Abwehrspielern Unterstützung und es durfte nur noch ein Angreifer mit seinen Schüssen den Torhüter auf die Probe stellen. Dies war durch die zwei Abwehrspieler aber deutlich schwerer. Danach hieß es: Alle gegen die Torhüter. Es wurde sich der Puck schnell und elegant zugespielt, bis einer zum Abschluss kam und die beiden letzten Männer der Eisbären hatten allerhand zu tun, um diese Spielgewalt abzuwehren.

Genug Pass- und Abschlussübungen, jetzt waren Angreifer und Verteidiger gefragt. Es wurden zwei  Teams aus Defensiv-und Offensivspielern gebildet. Diese standen in der Mitte des Feldes in einer Reihe. Die Angreifer hatten den Puck und rannten los, während die Verteidiger versuchten hinterher zu kommen und gleichzeitig probierten den Gegenspielern den Puck abzunehmen.

Danach wurde uns eine exklusive Kabinenführung von Daniel Goldstein, dem Pressesprecher der Eisbären, angeboten. Diese einmalige Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen und so konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. „Die Kabine ist neu“, sagte Goldstein. „Jetzt sieht sie fast so aus wie in der Mercedes-Benz-Arena, dem Spielort von dem Eishockeyklub“. Die Ausrüstung der Eishockeyspieler wurde uns auch von ihm gezeigt. Allein die Handschuhe sind riesig und wirken ziemlich unhandlich. Jedoch ist der Schutz sehr wichtig, da der Sport sehr körperbetont ist, Stürze schnell passieren können und auch der Puck bei hoher Geschwindigkeit schmerzhaft sein kann.

Einstellung ist alles. Eine Anleitung für die Eisbären-Profis im Gang des Wellblechpalastes.
Einstellung ist alles. Eine Anleitung für die Eisbären-Profis im Gang des Wellblechpalastes.Foto: Lorenz Walter

Es kam der Eishockey-Profi Frank Hördler in die Kabine, der aufgrund seiner Handverletzung noch nicht durchtrainieren konnte. Während sich der verschwitzte Spieler seiner Eishockey-Rüstung entledigte, erzählte uns Goldstein stolz, dass Hördler den Puck auf 141 Stundenkilometer beschleunigen kann und dabei sogar das Tor trifft.

In den hinteren Bereich nahm uns Goldstein auch noch mit. Es kamen die Duschen, der Raum des Physiotherapeuten, die Werkstatt, wo die Kufen geschliffen werden und den Video-Meeting-Raum. Dieser Raum beinhaltet eine Küche und einen hohen Tisch mit Barstühlen. Das Highlight jedoch, war der riesige Fernseher, der an der Wand hängt. Diese Video-Meetings finden jedoch nicht mehr so häufig statt, wie wir später von Goldstein erfuhren.

Als wir wieder zurück gingen und in der Kabine standen, durften wir die Schläger in die Hand nehmen und Goldstein erklärte uns die Unterschiede dieser. Die Torhüterschläger sind natürlich ganz anders als die Schläger für Feldspieler. Die Schläger sind viel breiter und unhandlicher als die der Spieler. Aber auch bei denen der Feldspieler gibt es Unterschiede. Die Biegung des Schlägers ist nicht nur davon abhängig ob der Spieler Links-oder Rechtshänder ist, nein auch wie man den Schläger hält ist entscheidend.

„Ein typischer Trainingstag startet meistens zwischen acht und neun Uhr“, meinte Goldstein als ich ihn nach dem Trainingsablauf fragte. „Es wird meistens mit einer individuellen Aufwärmung begonnen. Danach kann auch noch ein Aufenthalt im Kraftraum folgen. Gegen 10 Uhr ziehen sich die Spieler dann ihre Eishockeyausrüstung an und das neunzig Minuten Training kann beginnen“, so der Pressesprecher weiter. „Nach dem Training wird sich noch ausgedehnt und bevor es zum Duschen geht, gibt es noch eine Abschlussbesprechung in der Kabine“, ergänzte Goldstein.

Als wir aus der Kabine gingen, waren die Eisbären beim Ausdehnen, während Trainer Uwe Krupp mit der Auswertung des Trainings begann. Als die ersten Spieler fertig waren, nahmen sie sich Zeit für die Fans und die Journalisten. So konnten wir vom Kapitän der Mannschaft André Rankel erfahren, dass er als Kapitän keinen Spieler motivieren muss. „Wenn ich jemanden motivieren muss, dann hat derjenige was falsch gemacht“, so Rankel.

Wir verließen den „Wellblechpalast“ unter dem Lärm der Pucks die an die Bande schlugen. Vielleicht war es für mich so laut, weil ich das einfach nicht gewöhnt bin. Es ist ein Wahnsinnssport: Die Spieler versuchen ein kleines Ding in ein Tor zu schießen, was vollkommen mit einem Torwart ausgefüllt ist, während sie von allen Seiten einen Bodycheck bekommen können und den Schläger auch noch fest im Griff haben. Und so nebenbei rasen sie noch die ganze Zeit dem auf Eis umher. (Lorenz Walter) 

Viele Räume und sieben Sterne

Bald ist es soweit. Am 15. Januar werden die Eisbären gegen den ERC Ingolstadt auf die Eisfläche ziehen und die Vorbereitungen laufen bereits. Es wird hart trainiert und die Spieler geben alles, um dieses Spiel zu gewinnen. Es ist der 14 Januar und wir hören bereits von draußen wie der Lärm aus der Trainingshalle der Eisbären, dem sogenannten "Wellblechpalast" dringt.

Drinnen angekommen sehen wir wie sich die Mannschaft in zwei Teile gespalten hat und voller Motivation versucht, den Puck ins andere Tor zu spielen. Gespannt verfolgen wir das rasante Spielgeschehen. Das Spiel endet, doch das war´s noch lange nicht. Wir sehen wie sich die Eisbären neu formieren und gleich mit der nächsten Übung loslegen. Sie versuchen in einzelnen Dreierformationen den Puck an dem schwer gepanzerten Torwart vorbei, in das Tor zu schießen. Es folgt eine kurze Teambesprechung und schon geht es weiter mit den Übungen.

Wir beobachten die Eisbären bei ihrem Training noch ein bisschen, doch verlassen die Sitzplätze ein wenig später, denn nun soll es für uns mit der Hallenführung beginnen. Als erstes dürfen wir die Umkleide der Spieler betrachten. Jeder Spieler hat seinen eigenen Platz, über dem ein jeweiliges Namensschild hängt. Uns fallen sofort die unter dem Namen angebrachte Anzahl der Sterne auf. Man erklärt uns, dass diese Sterne angeben wie viele Meisterschaften dieser Spieler bereits mit den Eisbären erfolgreich bestritten hat. Es gibt die Spieler die sieben Sterne haben, andere haben zwei und es gibt sogar welche die noch gar keinen haben. Es geht weiter mit den anderen Räumlichkeiten. Es gibt einen Physiotherapieraum, einen Besprechungsraum, der auch als Aufenthaltsort dient, einen Trainerraum, ein Waschraum für die Ausrüstung und natürlich auch eine Dusche mit speziellen Wannen, die zu einem mit kaltem aber auch warmen Wasser befüllbar sind.

Auf dem Eis. Die Spieler bereiten sich auf Ingolstadt vor.
Auf dem Eis. Die Spieler bereiten sich auf Ingolstadt vor.Foto: David Dieckert

Auf einmal kommt ein Spieler in die Umkleide. Es ist Frank Hördler, langjähriger Spieler bei den Eisbären. Er trainiert heute nicht mit, da er eine Handverletzung erlitten hat und sein Team somit auch in diesem Spiel auf ihn verzichten muss. Als wir ihn darauf ansprechen meint er sowas sei sehr frustrierend. Nachdem wir uns noch ein wenig mit ihm unterhalten haben, verlassen wir die Umkleide und bemerken wie sich zwei Menschenmengen um jeweils zwei Personen scharen. Wir erkennen zum einen den Kapitän der Eisbären, Andre Rankel und zum anderen den Trainer Uwe Krupp. In der Befragung stellen wir fest, dass die Spieler sehr motiviert scheinen. Wir sehen auch wie die Spieler das Feld verlassen, wo sie von Fans empfangen werden, die ihnen Geschenke geben oder nach Autogrammen fragen. Ein wenig später ist das Ganze auch schon vorbei und alle Spieler verschwinden in die Umkleidekabine. Wir verlassen die Halle und sind nach diesem exklusiven Einblick in den Trainingsverlauf der Eisbären noch gespannter wie das Spiel wohl ausgehen wird. (David Dieckert)

141 Stundenkilometer schnelle Pucks und viel Lärm

Beim Training der wohlbekannten Eisbären geht es laut zu. Pucks knallen gegen dicke, zerkratzte Plexiglasscheiben, welche an manchen Stellen schon fast undurchsichtig sind. Auf dem ganzen Feld flitzen dick gepolsterte Männer hin und her, Schläger in der Hand und den Puck jagend. Die Torwarte scheinen aus einem einzigen Beinschutz zu bestehen.
Laut dem Pressesprecher Daniel Goldstein beginnt das Training an den meisten Tagen mit einer Runde aufwärmen und dem Krafttraining. Danach geht es aufs Eis. Dabei werden staffelähnlich Angriffe imitiert, die Abwehrspieler werden gefördert indem sie die Angriffe der Torschützen abwehren sollen und die ganze Zeit wird die Zielgenauigkeit und Schlagkraft der Stürmer trainiert, dessen größtes Ziel es ist Tore zu schießen.

Rund eineinhalb Stunden schwitzen die Spieler auf dem gefrorenen Wasser, um sich dann - ebenfalls auf dem Eis - zu dehnen. Das ist auch wichtig, da es bei diesem Sport leicht mal passieren kann, dass ein Band reißt. Nach der Eisgymnastik wird geduscht, bei Beschwerden kann man wahlweise noch zum Physiotherapeuten - der natürlich hinter den Umkleiden bereitsteht - oder in die Sauna.

Selbstversuch. Autor Bela in der Kabine.
Selbstversuch. Autor Bela in der Kabine.Foto: Lorenz Walter

Hinter den Umkleiden haben die Eisbären so ziemlich alles. Neben Duschen, Sauna, Physio und Trainerzimmer, gibt es einen Aufenthaltsraum in dem morgens manchmal Videokonferenzen stattfinden sowie die sogenannte Schatzkammer, in welcher nicht bloß Schläger und Ausrüstung gelagert sondern auch die Schlittschuhe geschliffen werden. Daneben befindet sich ein Waschraum in dem nach dem Training direkt alle Trainingssachen gewaschen und getrocknet werden. Insgesamt verbringen die Sportler so um die fünf Stunden in der Trainingsstätte. In der Umkleide hat jeder seinen eigenen, zugewiesenen Platz. Darüber steht der Name und eine Reihe von Sternen, von denen manche rot ausgefüllt sind. Die Roten seien die Meisterschaften bei denen dieser Spieler zum Sieg verholfen habe, erzählt uns Daniel. Die Blicke bleiben erstaunt an den Schildern hängen bei denen alle sieben Sterne rot ausgefüllt sind.
In der Umkleide treffen wir Abwehrspieler Frank Hördler, einen dieser Kandidaten, welcher momentan aufgrund einer Handverletzung leicht eingeschränkt ist

Nach dem Training kommen der Mannschaftskapitän André Rankel und Trainer Uwe Krupp als Erste vom Eis und werden sofort von mehreren Journalisten umringt. Einzelne Spieler müssen vor dem Duschen den schaulustigen Fans ein paar Autogramme geben und mit auf das eine oder andere Foto. Die Spieler schwitzen, doch sind alle am Grinsen. Das Training scheint Spaß zu machen. „Wenn ich sie vor einem Spiel motivieren müsste, würde ich etwas falsch machen“, meint Kapitän Rankel. Wenn man sich das Training anschaut versteht man auch wozu der ganze Körperschutz ist.

Beim stärksten Schuss eines Schützen der Eisbären im Spiel wurde die Geschwindigkeit des Pucks gemessen, es waren 141 Stundenkilometer, andernorts liegt der Rekord bei 175,1 Stundenkilometern. Der Puck besteht aus vulkanisiertem Gummi, welches sehr hart ist, und wiegt bis zu 170 Gramm, er kann also mit solch einer Wucht sehr gefährlich werden. Vor allem die Torwarte haben einen Extraschutz um die Beine - auch um die Schüsse auf ihr Tor abzuwehren - und im Gesicht. Nach dem täglichen Training wird dann gemeinsam Mittag gegessen. Danach haben die Eiskünstler ihren wohlverdienten Feierabend. (Bela Winde)

Ein typisches Training  bei den Eisbären

Am Donnerstag um 10 Uhr 30, waren wir im Wellblechpalast. Dort trainieren die Profis von den Eisbären Berlin, die normalerweise in der Mercedes-Benz-Arena spielen. Wir vom Tagesspiegel waren Vorort und berichten wie eine Trainingseinheit abläuft und was es für Besonderheiten gibt.

Bevor die Spieler endlich aufs Eis können, muss oftmals noch geackert werden. Erst wird sich kurz aufgewärmt und dann geht’s in den Kraftraum. Dort wird die Grundlage für einen erfolgreichen Spieler geschaffen. Als Eishockeyspieler ist es nämlich sehr vorteilhaft, wenn du ordentlich Muskelmasse hast. Je kräftiger du bist, desto schwerer ist es, dich vom Puck zu trennen. Auch bei den Duellen an der Bande hat man als Eishockeyspieler einen Vorteil, wenn man nicht nur aus Haut und Knochen besteht. Kurz gesagt: Krafttraining ist wichtig.

Danach geht’s für die Spieler aufs Eis. Bevor sie richtig loslegen können, versammelt sich das Team beim Trainer. Dieser hält eine kurze Ansprache und erklärt wie die nächste beziehungsweise die nächsten paar Übungen funktionieren. Da die Mannschaft nicht nur aus deutschsprachigen Spielern besteht, redet Trainer Uwe Krupp mit seiner Mannschaft auf Englisch.

Beim Training werden oft Powerplay und Unterzahlspiel geübt, da diese Spielsituationen Spiele entscheiden können. Aber es werden auch Dinge wie zum Beispiel der Nachschuss und Ähnliches geübt. Drei Spieler fahren gleichzeitig auf den Torwart zu, wobei der Spieler mit dem Puck eher von außen kommt und einen Schuss abfeuert. Am besten flach auf den äußeren Schoner, damit der Puck möglichst zentral wieder zurückkommt. Die anderen beiden Spieler sind in der Zwischenzeit in die Zone vor dem Tor gefahren, und versuchen den vom Torhüter abgewehrten Schuss, als sogenannten Rebound zu verwerten und ein Tor zu schießen.

Einmal und immer? Ein Schwur in der Kabine.
Einmal und immer? Ein Schwur in der Kabine.Foto: David Dieckert

Die Spieler haben weiße, blaue oder auch orangene Trainingstrikots über ihren Polsterungen. Doch ein Spieler fällt besonders auf: Er hat als einziger ein rotes Trikot. Das rote Trikot bedeutet, dass der Spieler noch angeschlagen ist. Die anderen Spieler sollen auf ihn etwas mehr Rücksicht nehmen. Im Laufe des Trainings ist zu beobachten, dass er die meisten Übungen nicht mitmacht und eher eigenständig ein bisschen Schlittschuh fährt und seine Bewegungsfähigkeit austestet. Später erfahren wir, dass es sich um Verteidiger Frank Hördler handelt. Er hat eine Bänderverletzung am Handgelenk.

Das Training auf dem Eis wird abgeschlossen mit einer kleinen Dehneinheit und Autogrammen für die Fans. Auch Interviews gehören manchmal dazu, für den Trainer eigentlich immer.

Daraufhin geht es in die Dusche, teilweise auch in die Sauna. Einige Spieler benutzen auch eine der beiden Wannen. Die eine mit kaltem, die andere mit warmen Wasser gefüllt. Sie dienen zur Lockerung der Muskeln, genauso wie die Behandlung bei Physiotherapeut Thomas Wöhrl. Manchmal gibt es danach noch eine Videobesprechung und Analyse bezogen auf den nächsten Gegner. 

 

Diese Trainingseinheit haben wir das Glück, dass uns Pressesprecher Daniel Goldstein die Kabinen und die anderen Aufenthaltsräume zeigt. In den modernen Kabinen hat jeder Spieler sein eigenes kleines mit Namen versehenes Plätzchen. Der große Raum, in dem die Videobesprechungen stattfinden, ist mit einem großen Fernseher bestückt. Außerdem gibt es eine kleine Kammer, in der Kufen geschliffen und Schläger bearbeitet werden können. Insgesamt sind die Kabinen ein Ort zum Wohlfühlen für die Spieler. (Malte Kurreck)

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