Sport : Zu zehnt geht’s leichter: Hoffenheim besiegt Ingolstadt

Sinsheim - Demba Ba hat 1899 Hoffenheim vor einer Blamage im DFB-Pokal bewahrt. Der zur Pause eingewechselte Senegalese sorgte beim überaus mühsamen 1:0 (0:0) des Bundesliga-Vierten gegen den Zweitliga-Vorletzten FC Ingolstadt 04 in der 63. Minute für das Siegtor und damit für den Einzug ins Achtelfinale. Vor 10 500 Zuschauern mussten die Hoffenheimer am Mittwochabend von der 39. Minute an mit zehn Profis spielen: Vedad Ibisevic sah wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte.

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht aggressiv genug gespielt, komischerweise wurde das nach der Roten Karte besser“, meinte Trainer Ralf Rangnick und verurteilte den Fauxpas von Ibisevic, der Referee Tobias Stieler als „A...loch“ beschimpft haben soll: „Das geht natürlich gar nicht“, sagte Rangnick.

 Ein „Heimspiel“ in der Rhein-Neckar-Arena hatte ein gebürtiger Sinsheimer auf Ingolstadts Seite: Sebastian Hofmann. Der Angreifer trug von 2002 bis 2006 das Hoffenheimer Trikot. Mit einem Freistoß in der 13. Minute forderte der 27-Jährige Torwart Tom Starke.  Der Zweitliga-Aufsteiger hielt richtig gut mit und untermauerte Rangnicks Warnung („Eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“). Die leicht überlegenen, aber wenig entschlossenen Hoffenheimer vergaben zunächst Chancen durch Obasi und Ibisevic. Urplötzlich kam dann Hektik auf: Nach einem Zweikampf mit Mathias Wittek beschwerte sich Ibisevic bei Referee Stieler – der zückte zum Entsetzen des Bosniers Rot.  Die Gäste überzeugten auch nach der Pause. Doch Torjäger Ba erlöste mit seinem siebten Pflichtspieltor in dieser Saison den Erstligisten. dpa

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