Sport : Zu zehnt ist es schwerer als zu elft

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Ewald Lienen, der Trainer des 1. FC Köln, sieht bei den Spielen seiner Mannschaft manchmal Dinge, die andere Leute nicht sehen: fantastische FC-Spieler, viele FC-Torchancen und ungerechte Schiedsrichter. Gestern hat Lienen gesagt: "Schon mit elf Mann ist es schwer genug, auf Schalke zu gewinnen. Mit nur zehn Mann wurde unsere Arbeit nicht leichter." Da hat er wohl Recht. Als Matthias Scherz Gelb-Rot sah, stand es 0:0; als das Spiel eine Stunde später zu Ende war, hatten die Kölner 1:3 verloren. Scherz hatte einen Ball im Schalker Strafraum angenommen, der Linienrichter ihn im Abseits gesehen und der Schiedsrichter gepfiffen. Scherz fand das nicht lustig, schoss den Ball in Richtung des Schalker Tores und sah dafür seine zweite Gelbe Karte. Der Übeltäter sagte zunächst das, was alle Spieler in solchen Situationen sagen: dass er den Pfiff nicht gehört habe. Hinterher aber gab Scherz sein Fehlverhalten zu, empfand dieses allerdings nicht als strafwürdig. In jedem Stadion gebe es 150 Bälle am Spielfeldrand, da könne man wohl schlecht von Spielverzögerung sprechen. Vielleicht sollte die Fifa mal die Regeln ändern.

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