Sport : Zum Abschluss der Rodel-WM gewinnen Tatjana Hüfner und die Team-Staffel Gold

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Altenberg - Auf die Olympiasieger war wieder einmal Verlass. Ausgelassen feierte Felix Loch den Höhepunkt seiner unglaublichen Saison, dann durfte auch Tatjana Hüfner nach einem spannenden Rennen jubeln wie schon lange nicht mehr. „Es ist ein Traum, dass alles so aufgegangen ist. Darüber freue ich mich riesig“, sagte die 28-Jährige nach ihrem vierten WM-Sieg am Sonntag bei den Heim-Titelkämpfen in Altenberg. Am Ende gab es für die Deutschen auch noch Gold in der Team-Staffel. „3:1 für uns. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Rodel-Bundestrainer Norbert Loch.

Während Felix Loch am Samstag überlegen zum dritten WM-Titel fuhr, hatte Hüfner erst einmal einen kleinen Schreck zu überstehen. Nach dem ersten Lauf lag nämlich überraschend die russische Europameisterin Tatiana Iwanowa in Führung. „Ich habe das eher nebenbei mitbekommen. Aber ich habe es einfach hingenommen und mich voll auf meinen zweiten Lauf konzentriert“, sagte Hüfner. Anders als so oft in dieser Saison lieferte Hüfner bei der WM-Entscheidung auch im zweiten Lauf eine starke Leistung. Jubeln durfte auch Natalie Geisenberger, die Dritte wurde.

Ganz so erfolgreich wie bei der letzten Heim-WM 2008 in Oberhof, wo die deutschen Rodler alle Titel gewannen, war die Bilanz diesmal jedoch nicht. Toni Eggert und Sascha Benecken mussten sich im Doppelsitzer geschlagen geben und holten WM-Silber. Zum Abschluss gab es für das junge deutsche Duo in der Staffel zusammen mit Hüfner und Loch aber dann doch noch Gold.

Am souveränsten trat Felix Loch auf. Mit zwei Bestzeiten und Bahnrekord schlug der 22-Jährige die Routiniers Albert Demtschenko aus Russland und den Italiener Armin Zöggeler. „Es ist einfach unglaublich. Es macht immer wieder Spaß zu gewinnen“, sagte der Olympiasieger. „Er hat das wunderbar gemacht und ist verdient Weltmeister geworden“, sagte der Bundestrainer zu den Leistungen seines Sohnes, der mit seinem dritten WM-Sieg zu Rodler Georg Hackl aufschloss. Bald könnte er ihn überholen: Loch will mindestens bis 2018 weiterfahren.dpa

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