Sport : Zum Geburtstag einen Punkt Hannovers Coach Lienen sieht ein 0:0 gegen den VfB

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Hannover – Es ist nicht bekannt, was sich Ewald Lienen zu seinem 51. Geburtstag gewünscht hat. Aber der Trainer von Hannover 96 ist ein genügsamer Mensch und gab sich gestern mit einem Punkt zufrieden, obwohl es nicht mal ein Tor obendrauf gab. 0:0 trennte sich seine Mannschaft vom VfB Stuttgart und verpasste damit den Sprung auf Rang drei der Bundesliga. Lienen war trotzdem nicht unglücklich: „Das Ergebnis geht insgesamt in Ordnung“, sagte er. „Zwar waren wir die frischere Mannschaft und hatten mehr Spielanteile, dafür war Stuttgart durch Konter sehr gefährlich.“ Sein Stuttgarter Kollege Matthias Sammer war im Gegensatz zu den meisten Zuschauern ebenfalls durchaus angetan. „Wir können mit dem Punkt sehr gut leben“, sagte er. „Wenn wir den nächste Woche zu Hause gegen Bochum veredeln, ist das okay.“

In dem ereignisarmen Duell vor 33598 Zuschauern in der AWDArena konnte allerdings keine der beiden Mannschaften nachweisen, ein ernsthafter Herausforderer für den Titelkandidaten Bayern München zu sein. Drei Tage nach der Uefa-Cup-Niederlage in Heerenveen fand Stuttgart wenigstens in der Defensive zu gewohnter Stabilität zurück. Doch im Angriff fehlte den Gästen ohne den verletzten Horst Heldt die Klasse, um Hannovers starke Verteidigung ernsthaft herauszufordern. Die Gastgeber machten hingegen anfangs den Eindruck, als wollten sie gar nicht in die Nähe des VfB-Tors gelangen. Erst zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Timo Hildebrand bei einem Drehschuss von Silvio Schröter seine erste und einzige Bewährungsprobe zu bestehen. Die größte Chance für Sammers Mannschaft vergab Nationalstürmer Kevin Kuranyi, der ansonsten eher dadurch auffiel, dass er nicht auffiel, zehn Minuten vor Ende. Fünf Minuten später hätte Hannovers Dariusz Zuraw seinem Trainer fast doch noch ein angemessenes Geschenk bereitet, doch Christian Tiffert klärte dessen Kopfball auf der Torlinie. Tsp

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