Sport : Zur Abwechslung ein Erstligist 1. FC Union erwartet Frankfurt im Pokal

Matthias Koch

Berlin - „Hoffentlich saufen wir nicht ab“, sagte Uwe Neuhaus. Der Trainer des Berliner Fußball-Regionalligisten 1. FC Union bezog sich mit dieser Aussage allerdings nicht auf das Spiel im DFB-Pokal heute (14.30 Uhr, Stadion Alte Försterei) gegen Eintracht Frankfurt, zu der rund 10 000 Zuschauer erwartet werden. Neuhaus hatte vielmehr seine Ambitionen im Vorfeld der fünften Auflage des „Union-Drachenboot-Fun-Cups“ ausgelotet. Dieser Spaß-Wettbewerb fand am Sonnabend auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau statt. Neben dem Coach gehörten auch Präsident Dirk Zingler und Manager Christian Beeck zum Starterfeld der über 30 Fanklub-Mannschaften. „Ich habe so etwas schon bei meinem alten Verein Rot-Weiss Essen mitgemacht“, sagte Neuhaus und sprach von einer „willkommenen Abwechslung“.

Das Gleiche gilt für die Erstrundenpartie im DFB-Pokal. Es gibt keinen Punktezwang für den drittklassigen 1. FC Union. Ein Ausscheiden gegen den Erstligisten aus Frankfurt wäre normal. „Es ist das einfachste Spiel des Jahres“, sagt Sportchef Beeck. „Wir können nur gewinnen.“ Union wird mit einer defensiveren Taktik als zuletzt bei der 0:1-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zum Meisterschaftsauftakt auflaufen. Mit Guido Spork und dem derzeit verbissen um seinen Stammplatz kämpfenden früheren Kapitän Sebastian Bönig dürften zwei Sechser vor der Vierer-Abwehrkette spielen. Mit Nico Patschinski gibt es zu Beginn wohl nur einen Angreifer. Matthias Koch

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