Sport : Zur Person

Herthas neuer Trainer

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Der Mensch: Geboren am 26. März 1962 in OstBerlin. Falko Götz ist verheiratet, hat keine Kinder.

Die Flucht: 1983 nutzt er ein Europacupspiel von Dynamo Berlin in Belgrad zur Flucht in den Westen. „Wer so etwas mitgemacht hat, den kann nichts mehr schrecken“, sagt er.

Der Spieler: Als Jugendlicher spielt Götz für Vorwärts Berlin, bevor er zu Dynamo wechselt. Nach seiner Flucht und einer einjährigen Sperre erhält er in Leverkusen einen Profivertrag, holt 1988 mit Bayer den Uefa-Cup. Im selben Jahr wechselt er zum 1. FC Köln (bis 1992). Nach Stationen bei Galatasaray Istanbul und dem 1. FC Saarbrücken steigt er 1997 zum Ende seiner Karriere mit Hertha in die Bundesliga auf. Götz hat 242 Bundesligaspiele bestritten.

Der Trainer: Von 1997 bis 2000 trainiert Götz Herthas Amateure, anschließend arbeitet er als Amateur- und Jugendkoordinator. Im Februar 2002 wird er Cheftrainer. Götz gewinnt bis zum Saisonende 9 von 13 Spielen, führt Hertha in den Uefa-Cup und muss dann Huub Stevens weichen. Im März 2003 geht er als Cheftrainer zu 1860 München. Am 17. April 2004 wird er entlassen. sth

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