Sport : ZUR PERSON

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, 55, ist selbst vielen FußballFachleuten kaum bekannt. Dabei hat der argentinische Fußball-Nationaltrainer seit langem eine tragende Rolle im argentinischen Verband. Seit 1994 koordiniert Pekerman sämtliche Junioren-Nationalmannschaften des Landes und wurde mit der U20 dreimal Weltmeister (1995, 1997, 2001). Pekerman hat die Jugendarbeit in Argentinien völlig neu aufgebaut , so wie es der große alte Mann im argentinischen Fußball einst vorgemacht hatte. Jo rge Bernardo Griffa , selbst auch Verteidiger im Nationalteam der 50er- und 60er-Jahre, hatte begonnen, den Jugendlichen nicht nur Taktik und Technik, sondern auch Werte wie Moral und Respekt beizubringen. Pekerman ist davon überzeugt, dass nur ein trainierter Charakter auch ein herausragender Fußballer werden kann. Mit seinem Trainerstab fahndet Pekerman im riesigen Argentinien unermüdlich nach neuen Talenten . Als Männertrainer hat er allerdings in der Cheftrainerfunktion noch keine große Erfahrung , was ihm unter anderem Maradona vorwirft. Pekerman, der Menotti ein wenig ähnelt, auch groß und schlank ist, gibt sich meist bescheiden und wird in Argentinien liebevoll der „Professor“ genannt. Er hat selbst in den 70er-Jahren als Profi in Argentinien (Argentino Juniors) und Kolumbien (Independiente Medellín) Fußball gespielt. Nach einer schweren Verletzung musste er seine Karriere beenden. ale

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