Sport : Zurück in die Jugend

Sascha Lewandowski tritt als Bayer-Trainer zurück.

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Leverkusen - Trainer Sascha Lewandowski und Bayer Leverkusen vollziehen den erwarteten Schnitt: Der Coach beendet seine Tätigkeit beim Champions-League-Starter und übernimmt zur Spielzeit 2013/2014 die Funktion als Nachwuchs- Cheftrainer des Bundesligisten. Lewandowski unterzeichnete nach Bayer-Angaben einen bis zum 30. Juni 2016 datierten Vertrag. Er hatte die Profis der Leverkusener gemeinsam mit Teamchef Sami Hyypiä als Tabellendritter direkt in die Champions League geführt.

„Der Schritt fiel mir nicht leicht, weil ich dafür die gute Zusammenarbeit mit dem Team und die große sportliche Herausforderung Champions League aufgeben muss. Aber andererseits freue ich mich jetzt sehr auf die neue Aufgabe“, sagte Lewandowski. Schon seit längerem trug er sich mit dem Gedanken, in den Jugend- und Nachwuchsbereich zurück zu kehren.

„Ich bin froh, dass ich in den zurückliegenden 14 Monaten helfen konnte, nachdem ich die Lizenzmannschaft gemeinsam mit Sami Hyypiä in einer schwierigen Situation übernommen hatte“, wurde Lewandowski in einer Vereinsmitteilung zitiert. Er scheidet nach eigener Aussage zufrieden aus dem Cheftraineramt. „Wir haben jetzt ein funktionierendes Team, das darüber hinaus noch hohes Entwicklungspotenzial besitzt, und spielen guten und erfolgreichen Fußball.“ Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser betonte, „dass wir mit Sascha Lewandowski gerne in derselben Konstellation weitergearbeitet hätten wie bisher“. Holzhäuser selbst hatte erst am Dienstag überraschend seinen Rücktritt zum 30. September erklärt.

Lewandowski sei, so Holzhäuser, „nach reiflicher Überlegung zu der Erkenntnis gelangt, dass er sich dem Jugendfußball im Leistungsbereich wesentlich näher fühlt“. Dort habe der scheidende Coach bereits in den Jahren zuvor „hervorragende Arbeit abgeliefert“.

Lewandowski hatte nie verhehlt, dass er eine kritische Distanz zum Profifußball hat. So musste ihn Bayer Leverkusen in der Nachfolgelösung für den einstigen Chefcoach Robin Dutt erst davon überzeugen, dass er gemeinsam mit Teamchef Sami Hyypiä die Profimannschaft übernimmt. Völler lobte die Tätigkeit des Duos, als er sagte: „Sascha hat gemeinsam mit Sami Hyypiä unsere Mannschaft auf ein noch höheres Niveau gehoben. Wir haben uns souverän gegen starke Konkurrenz wie zum Beispiel Schalke 04 durchgesetzt. Das ist nicht hoch genug zu bewerten.“dpa

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