• Zusage von Minister Scharping: "Die Grundfesten eines guten Modells werden beibehalten."

Sport : Zusage von Minister Scharping: "Die Grundfesten eines guten Modells werden beibehalten."

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin eine gleichbleibend intensive Sportförderung durch die Bundeswehr zugesagt. "Auch in den kommenden Jahren wollen wir den Spitzensport mit jährlich 45 Millionen Mark fördern.

Die Grundfesten eines guten Modells werden beibehalten", sagte Scharping im Anschluss an die Sitzung im Reichstag.

"Natürlich müssen die Mittel effizienter eingesetzt werden, aber die 744 Stellen für Spitzensportler bei der Bundeswehr bleiben erhalten. Für die Olympischen Sommerspiele 2000 und die Winterspiele 2002 herrscht Planungssicherheit", erklärte der Minister. Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Klaus Riegert, bezeichnete die über das Jahr 2000 hinausgehenden Zusagen von Scharping als "bemerkenswerte" Aussagen. "Der eigentliche Sportminister, der den Sport-Etat für 2000 um acht Millionen Mark kürzen will, sollte sich Scharping als Vorbild nehmen", erklärte Riegert.

Außerdem berichtete der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Hans-Ludwig Grüschow, den Parlamentariern über die Sportförderung der Stiftung und künftige Projekte. Eine der neuen Geldquellen ist dabei die seit zwei Jahren bei der Stiftung in die Verträge aufgenommene Solidaritätsklausel. "Wenn ein von uns geförderter Sportler durch Prämien und Sponsorenverträge eines Tages viel Geld verdient, muss er fünf Prozent der Erträge an die Stiftung zurückführen", sagte Grüschow. Ehemals geförderte Topathleten wie Grit Breuer, Astrid Kumbernuss und Isabell Werth zahlten bereits freiwillig einen Solidaritätsbeitrag.

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