ZUSATZTIPPS: DAS RATEN DIE SPORTPROFIS : Das schult die Koordination

TRAINING FÜRS GEHIRN

Die Balance schulen, mit Armen und Beinen gegenläufige Bewegungen ausführen – all dies schult die Koordination. Für sie sind unterschiedliche Bereiche im Gehirn zuständig. Bewegungen, die der Körper und die ihn steuernden Hirnregionen noch nicht ausgeführt haben, sind ideal dafür. Sie sind auch Bestandteil des Body-Workout. Der Effekt: Grips und Körper werden gleichermaßen trainiert. Im Kindesalter fällt das leichter, später heißt es dann: Üben!

DAS GLEICHGEWICHT

Fühlen sich Senioren beim Überqueren der Straße unsicher oder müssen zum Naseputzen stehen bleiben, fehlt es oft an Koordination. Ältere sollten gezielt Übungen in den Alltag einbauen, rät Klaus Bös, Sportwissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie. Beim Zähneputzen könne man versuchen, auf einem Bein zu stehen, oder man versucht, mit ausgestrecktem Finger seine Nasenspitze zu treffen. Die Augen sollten dabei geschlossen sein.

MAL ANDERSRUM

Auch Abwechslung bei ganz alltäglichen Verrichtungen hilft, das Zusammenspiel von Gehirn und Muskeln zu trainieren. Beim Zuknöpfen von Hose oder Bluse ist es eine gute Übung, nicht die bevorzugte Hand zu nehmen. Oder man geht vorwärts einen Flur entlang und die gleiche Strecke dann zügig rückwärts. Dabei sollte man jeweils die Fußspitze des einen Fußes an die Ferse des anderen setzen, rät Sportwissenschaftler Klaus Bös. dpa/Tsp

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