Sport : Zwei Chancen und ein Endspiel

Europa League: Drei Bundesligisten im Einsatz

Berlin - Borussia Dortmund steht in der Europa League vor dem Aus, für den VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen steht das Tor zur K.o.-Runde hingegen weit offen. Der BVB darf sich keine Niederlage bei Paris St.-Germain erlauben, den Stuttgartern könnte ein Punkt beim FC Getafe zum Einzug in die nächste Runde reichen, Bayer geht optimistisch in das Heimspiel gegen Aris Saloniki.

Nur vier Tage nach dem Sieg im Bundesliga-Spitzenspiel beim FSV Mainz 05 steht für die Dortmunder bei Tabellenführer Paris die nächste schwere Aufgabe an. Die schlechte Ausgangslage vor der Partie am heutigen Donnerstag (21.05 Uhr/live bei Sat.1 und Sky) kann Torhüter Roman Weidenfeller nicht schrecken: „Wir haben in dieser Saison bereits gezeigt, dass wir Top-Partien für uns entscheiden können. Das ist ein Endspiel.“    Angesichts der Konstellation in der Gruppe J steht der BVB in Paris unter Zugzwang. Als Dritter liegt Dortmund mit nur vier Zählern hinter Paris (sieben Punkte) und Sevilla (sechs) zurück. „Wir müssen aus den letzten drei Gruppenspielen sechs Punkte holen“, sagte Mittelfeldchef Nuri Sahin. „Sonst sind wir weg vom Fenster.“

Sorgen anderer Art hat der VfB Stuttgart: Selten kam eine so große Chance so ungelegen. Schon mit einem Unentschieden beim FC Getafe könnte Jens Keller (21.05 Uhr, live bei Sky) den bislang größten Erfolg seiner jungen Cheftrainer-Karriere feiern. Doch bei der angespannten Lage des Vereins in der Liga ist dieses Spiel eher eine lästige Pflicht. Die Spanien-Reise droht dem VfB viel Kraft und Konzentration für die wichtigere Bundesliga-Aufgabe am Sonntag gegen Werder Bremen zu kosten. „Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Wir können das Spiel ja nicht absagen“, sagte Keller.

Bayer Leverkusen hat die komfortabelste Ausgangslage der drei Bundesligisten, nach dem 1:0-Sieg bei Schalke 04 geht Bayer gestärkt in das Duell mit Aris Saloniki (19 Uhr, live bei Sat 1 und Sky). Mittelfeldspieler Hanno Balitsch ist nach dem 0:0 im Hinspiel in Saloniki von seinem Team überzeugt: „Die Griechen müssen wir zu Hause 3:0 abschießen.“ dpa

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