Sport : Zweifelhafte "Auszeichnung": Christian Beeck fühlt sich ungerecht behandelt

Der "unfairste Spieler" der Fußball-Bundesliga fühlt sich ungerecht behandelt. "Ich habe doch niemandem etwas getan", erklärte Christian Beeck dem Internetanbieter Sport 1, nachdem 223 Bundesliga-Kollegen dem Kapitän von Energie Cottbus in einer Umfrage des Fachmagazins "kicker" mit 16,7 Prozent den fragwürdigen Titel verliehen hatten. "Wenn die Umfrage morgen noch mal stattfinden würde, wäre Jörgen Pettersson ganz oben", behauptet er. Der Lauterer war im Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit einer Schwalbe aufgefallen.

Beeck hatte im Spiel gegen Hansa Rostock gegen Victor Agali nachgetreten und anschließend vor laufenden Kameras erklärt: "Agali neigt zum Provozieren. Er muss damit leben, dass er auf die Knochen bekommt. Wenn ich mutwillig jemanden zerstören will, dann treffe ich mich mit ihm draußen und haue ihm ein paar auf die Lichter."

Nun wirft Beeck den Medien unsachliche Berichterstattung vor: "Was ich nach dem Rostock-Spiel gesagt habe, war natürlich dumm von mir. Aber ich würde mir wünschen, dass die Fernsehkommentatoren versuchen, über einzelne Spieler vorsichtiger zu urteilen." In Dortmund wurde Beeck am Sonnabend von Borussen-Fans übel beschimpft. Beeck: "Am Ende wird man als Nazi, Rassist oder Treter und Brutalo bezeichnet. Das ist schon bitter."

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