Zweite Bundesliga : Kaiserslautern erkämpft Punkt in Düsseldorf

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen weiteren Punkt erkämpft. Beim Tabellenvierten Fortuna Düsseldorf waren die Pfälzer mit dem 0:0-Unentschieden letztlich sogar gut bedient.

Trotz des verpassten Sieges hat der Spitzenreiter aus der Pfalz weiterhin eine komfortable Position mit sechs Punkten Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz, der für die Relegation berechtigt. Die Aufstiegschancen der Düsseldorfer haben sich bei nunmehr sieben Punkten Rückstand zum dritten Rang reduziert.

"Wir haben einen Punkt dazubekommen - den müssen wir jetzt nehmen", sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier, der seiner Mannschaft „ein großes Kompliment" machte. "Wegen der Chancen in der zweiten Halbzeit hätten wir es verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen." Auch Meiers Kollege Marco Kurz war mit dem Punkt durchaus zufrieden. "Ich denke, dass wir hier eine hervorragende erste Halbzeit gespielt haben und dass es ein verdienter Punktgewinn war. Die eine oder andere Nachlässigkeit hat meine Mannschaft mit viel Herz und einem Quäntchen Glück noch wettgemacht", meinte der FCK-Coach.

Bilek rettet auf der Linie

Vor 35.100 Zuschauern in der Esprit-Arena bestimmten die beiden Abwehrreihen die Partie. In einem temporeichen Match übernahm Kaiserslautern sofort die Kontrolle. Die Pfälzer waren das reifere Team und suchten aus einer stabilen Abwehr die Offensive, waren im Düsseldorfer Strafraum aber zu ungefährlich. Die Fortuna, die auf ihre Defensivstärken setzte, hatte die besseren Torchancen. Martin Harnik (6. Minute) scheiterte aber an FCK-Keeper Tobias Sippel, ehe Claus Costa (26.) über das Tor zielte.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Düsseldorf den Druck, ließ aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. Einen Freistoß von Marco Christ (68.) konnte der Kaiserslauterer Jiri Bilek noch von der Torlinie schlagen. Die Hausherren sind zwar weiterhin in dieser Saison ohne Heimniederlage, doch dem erhofften "Durchmarsch" in die Bundesliga ist der Aufsteiger nicht näher gekommen. (dpa)

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