Zweite Fußball-Bundesliga : Braunschweig gibt sich keine Blöße

Der Tabellenführer der Zweiten Liga gewinnt 1:0 in Regensburg und hält Verfolger Hertha auf Distanz, Domi Kumbela trifft für die Braunschweiger. Auch der VfL Bochum und Paderborn feiern am Freitagabend Siege.

Braunschweigs Torschütze Domi Kumbela (l.) lässt sich feiern.
Braunschweigs Torschütze Domi Kumbela (l.) lässt sich feiern.Foto: dpa

Eintracht Braunschweig hat seine Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Niedersachsen schlugen am Freitagabend das Schlusslicht Jahn Regensburg mit 1:0 (1:0), fuhren damit ihren 15. Saisonsieg ein und erarbeiteten sich zumindest vorübergehend ein beruhigendes Fünf-Punkte-Polster auf Verfolger Hertha BSC. Die Berliner müssen am Samstag beim VfR Aalen ran. 1860 München konnte seine Aufstiegsambitionen durch das 0:1 (0:1) daheim gegen den VfL Bochum dagegen erneut nicht auf sportlichem Wege untermauern. Im dritten Freitagsspiel siegte der SC Paderborn zum Auftakt des 22. Spieltages mit 2:0 (2:0) gegen Erzgebirge Aue.

Nur dank der Punktverluste von Hertha BSC am Montag waren die Braunschweiger überhaupt an der Tabellenspitze geblieben - nun wollte sich der heiße Aufstiegskandidat mit aller Kraft für das jüngste 1:1 gegen den VfR Aalen rehabilitieren. Im Duell mit dem oberpfälzischen Aufsteiger dominierte die Eintracht auswärts klar das Geschehen, demonstrierte immer wieder ihre fußballerische Überlegenheit - und hatte auch die deutlich besseren Gelegenheiten. Die frühe Führung von Domi Kumbela (15. Minute) nach schönem Pass von Omar Elabdellaoui hätte Mirko Boland (38.) noch vor der Pause ausbauen können, er verfehlte aber per Kopf knapp das Ziel. Das späte Regensburger Aufbäumen brachte ebenfalls keinen Treffer mehr ein.

Die ambitionierten „Löwen“ mussten schon nach zehn Minuten den ersten Dämpfer hinnehmen, als Kevin Scheidhauer den Abstiegskandidaten aus Bochum in Führung brachte. Nach der strittigen Roten Karte gegen VfL-Innenverteidiger Holmar Örns Eyjolfsson (16.) konzentrierten sich die Gäste fast ausschließlich aufs Verteidigen - die Münchner Angriffsversuche versandeten aber viel zu häufig. Marin Tomasov (61.) vergab freistehend aus gut zwölf Metern die große Ausgleichsgelegenheit, neun Minuten später scheiterten auch Dominik Stahl und Rob Friend bei einer Doppelchance.

Besser als 1860 München machte es der SC Paderborn: Schon zur Pause führten die Ostwestfalen nach Treffern von Tobias Feisthammel (28.) und Alban Meha (40./Foulelfmeter) mit 2:0 gegen Aue. Danach
hatte der SCP keine Mühe, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. (dpa)

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