Zweite Liga : Cottbus baut um und schlägt Düsseldorf 2:0

Mit einer neu formierten Mannschaft siegt Energie Cottbus zum Zweitligaauftakt 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Doch Trainer Claus-Dieter Wollitz will noch weiter umbauen.

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Claus-Dieter Wollitz, Trainer des FC Energie Cottbus.
Claus-Dieter Wollitz, Trainer des FC Energie Cottbus.Foto: dpa

Cottbus - „Auf die Knie, auf die Knie“, riefen die Fans des Fußball-Zweitligisten Energie Cottbus nach dem ersten Saisonspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Das war aber keine Form der Kritik, sondern die Vorbereitung des kollektiven Jubels. Der fiel nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den Aufstiegskandidaten aus dem Rheinland riesig aus. „Man hat gesehen, dass wir als Team auftreten. Die Neuen haben sich gut eingefügt“, sagte Energie-Verteidiger Markus Brzenska.

Trainer Claus-Dieter Wollitz setzt im zweiten Jahr seiner Tätigkeit in der Lausitz den Umbau der Mannschaft weiter fort. Langjährige Stammspieler wie Torhüter Gerhard Tremmel sowie Stanislaw Angelow, Stiven Rivic und Kapitän Ovidiu Burca zog es in die Ferne. Gegen Düsseldorf standen mit Torhüter Kirschbaum, den Verteidigern Afriyie und Soma sowie den Mittelfeldspielern Adlung und Kronaveter fünf Neuzugänge in der Startelf.

Die Treffer erzielten jedoch zwei altgediente Angreifer. Emil Jula köpfte kurz nach der Pause eine Hereingabe des neuen Kapitäns Marc-Andre Kruska ein. 15 Minuten vor dem Abpfiff bugsierte Nils Petersen den Ball ins Netz – die Entscheidung. Dass der Sieg aufgrund hochkarätiger Düsseldorfer Möglichkeiten durch Torghelle und Jovanovic etwas glücklich war, interessierte die 13 000 Zuschauern nicht wirklich.

Und so sieht es gut aus für das Saisonziel, den neunten Rang vom vergangenen Jahr zu verbessern. „Es macht einfach Spaß, in Cottbus zu arbeiten, weil du freie Entscheidungen treffen kannst. Der Verein hat alles getan, um hier eine junge Mannschaft zu entwickeln“, sagte der auch für die Transfers zuständige Wollitz, der weiter umbauen will: Bis zum Transferschluss sollen noch ein Verteidiger und ein Stürmer kommen. Matthias Koch

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