Zweite Liga : FCK startet Unternehmen Wiederaufstieg

Noch vor der Fußball-Bundesliga startet die zweite Liga am frühen Freitagabend mit drei Partien in die neue Spielzeit. Aber auch andere Vereine haben sich für die kommende Spielzeit hohe Ziele gesteckt.

Kaiserslautern - Im Blickpunkt steht vor allem das Duell der beiden Traditionsklubs 1. FC Kaiserslautern und SC Rot-Weiss Essen im Fritz-Walter-Stadion. In zwei weiteren Partien empfängt Wacker Burghausen den Karlsruher SC und der FC Carl Zeiss Jena ist bei Kickers Offenbach zu Gast.

Für den FCK beginnt gegen den Aufsteiger aus Essen eine neue Zeitrechnung. Die «Roten Teufel» mussten nach dem Gang in die Zweitklassigkeit den Verlust zahlreicher Leistungsträger verkraften. Vor allem die Abgänge der Stürmer Halil Altintop (FC Schalke 04) und Boubacar Sanogo (Hamburger SV) sowie von Kapitän Marco Engelhardt (1. FC Nürnberg) rissen Lücken. Dennoch hoffen die Pfälzer auf den direkten Wiederaufstieg. RWE startet nach einjähriger Abstinenz einen neuerlichen Versuch, sich wieder in der zweiten Liga zu etablieren. Dabei hielt sich der Klub auf dem Transfermarkt merklich zurück, holte mit Dimitrios Grammozis (1. FC Köln) und Thomas Kläsener (FC Schalke 04) aber zwei Spieler mit Bundesliga-Erfahrung.

Für die etablierten Zweitligisten Burghausen und Karlsruhe stellt das direkte Duell gleich eine gute Standortbestimmung dar. Dabei geht es den Oberbayern vornehmlich um den Klassenerhalt und um ein Ende der Heimschwäche der vergangenen Jahre. Der KSC will wieder in der Aufstiegsfrage ein Wörtchen mitreden, obwohl der Verein erneut gezwungen ist, den Kader hauptsächlich mit talentierten Nachwuchsspielern aufzufüllen.

Erfahrene Spieler für den Klassenerhalt

Auch die Partie auf dem Bieberer Berg ist für beide Seiten eine gute Standortbestimmung. Sowohl die Kickers als auch die Jenaer streben einzig den Klassenerhalt an. Gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord können die Hausherren zeigen, dass sie im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit einen Schritt weiter sind. Die Thüringer können im direkten Duell mit einem weiteren Abstiegskandidaten ihre Konkurrenzfähigkeit testen. Auf beiden Seiten wurden für das Unternehmen Klassenerhalt erfahrene Spieler verpflichtet. Die Kickers sicherten sich die Dienste von Ignjac Kresic (Dynamo Dresden) und Sean Dundee (Karlsruher SC). Jena holte Sven Günther und Sebastian Helbig (beide FC Erzgebirge Aue) sowie Christian Fröhlich (Dynamo Dresden). (tso/ddp)

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