Zweite Liga : Füllkrug trifft vier Mal gegen Aue

Niclas Füllkrug hat mit dem zweitschnellsten Hattrick der 2. Fußball-Bundesliga die Minikrise der SpVgg Greuther Fürth beendet. Der Stürmer erzielte beim 6:2 (3:1)-Sieg des Bundesliga-Absteigers beim FC Erzgebirge Aue insgesamt vier Tore.

Der 20-Jährige frühere Bremer traf am Samstag in der 5., 8., 17. und 86. Minute und nutzte dabei grobe Schwächen in der Hintermannschaft der Sachsen. Nachdem Jakub Silvestr (25.) und Dominik Rau (47.) Aue vor 8750 Zuschauern zunächst wieder auf 2:3 herangebracht hatten, machten ein Eigentor von Rau (48.), ein verwandelter Foulelfmeter durch Zoltan Stieber (55.) sowie Füllkrug mit seinem vierten Tor alles klar. Zuvor hatten die Franken dreimal in Serie verloren.

Erst nach dem 0:3-Rückstand wachte Aue auf und war ein ebenbürtiger Gegner. Die Hoffnung auf eine Wende in dem lange Zeit rassigen Spiel beendete ausgerechnet Rau, der nur wenige Sekunden nach seinem Anschlusstor ins eigene Gehäuse traf. Vor Füllkrug hatte nur Christian Claaßen 1996 für den SV Meppen einen schnelleren Hattrick in der zweiten Liga herausgeschossen.

Ein Doppelpack von Simon Zoller hat den 1. FC Kaiserslautern im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga wieder auf Kurs gebracht. Beim 4:1 (1:1)-Sieg im Verfolgerduell mit dem FC St. Pauli schoss der Stürmer am Samstag seine Saisontreffer sechs und sieben für seinen neuen Verein. Zoller traf in der 6. und 49. Minute jeweils nach einer Kopfballvorlage von Mohamadou Idrissou. Die lange Zeit mutig mitspielenden Hamburger steuerten nur das 1:1 durch Jan-Philipp Kalla (31.) und ein Eigentor von Sören Gonther (65.) zu diesem temporeichen Spiel bei. In der Nachspielzeit erzielte Markus Karl (90.+3) sogar noch einen vierten Lauterer Treffer.

Dabei hatte der FCK vor 35 330 Zuschauern zeitweise das gleiche Probleme wie zuletzt bei den unnötigen Punktverlusten gegen Karlsruhe (2:2) und Bochum (0:0): Er nutzte seine klaren Chancen nicht. Beim Stand von 1:0 scheiterten Idrissou (13.) und Karim Matmour (17.) jeweils frei stehend an Pauli-Torwart Philipp Tschauner.

Das schnelle Tor von Zoller nach der Pause war der Knackpunkt der Partie. Die Lauterer spielten danach wieder souverän und selbstbewusst und legten diesmal auch nach: Das Eigentor von Gonther bereitete der eingewechselte Konstantinos Fortounis sehenswert vor. (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben