Zweite Liga : Gladbach "nimmt auch gerne einen Punkt mit"

Im Spitzenduell der Zweiten Liga trennten sich 1860 München und Mönchengladbach am Abend mit einem Remis. Am Ende konnte vor allem der Tabellenführer froh um den Endstand sein.

Gladbach
Gladbachs Torhüter Christofer Heimeroth hält den Schuss von Josh Wolff. -Foto: dpa

MünchenBorussia Mönchengladbach bleibt in der Zweiten Bundesliga weiter auf Erfolgskurs und hat seine Tabellenführung verteidigt. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay holte mit dem 0:0 im Spitzenspiel beim TSV 1860 München einen wichtigen Auswärtspunkt und blieb dank des allerdings am Ende glücklichen Remis auch im zehnten Spiel in Serie ungeschlagen. Die Gäste haben nun fünf Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz, die "Löwen" verpassten mit dem Heimunentschieden den Sprung auf die Aufstiegsränge. Komplettiert wird der 13. Spieltag am Dienstag mit der Partie TuS Koblenz gegen Schlusslicht SC Paderborn.

"Jeder Punkt ist ein Schritt zum Ziel", gab sich Gladbachs Trainer Luhukay mit dem Remis zufrieden. "Wir wollten gewinnen, aber wir nehmen auch gerne nur einen Punkt mit", gestand sein Profi Sascha Rösler. Zufriedenheit herrschte trotz des verpassten Heimsieges auch bei den Münchnern: "Großes Kompliment an die Truppe: Die Jungs haben ihre Sache klasse gemacht", sagte "Löwen"-Manager Stefan Reuter.

Beide am Ende zufrieden

Abwartend hatten beide Teams vor 31.000 Zuschauern die Partie begonnen. Erst nach 20 Minuten kamen die Münchner, bei denen der zuletzt wegen einer Roten Karte gesperrte Georgier Mate Ghwinianidse für den an Grippe erkrankten Gregg Berhalter im Defensivzentrum spielte, erstmals gefährlich vor das Tor der Gäste. Der nach überstandenem Faserriss zurückgekehrte Daniel Bierofka tankte sich im Strafraum durch, seine Hereingabe konnte von der Gäste-Abwehr jedoch in letzter Sekunde entschärft werden. Die größte Chance vor der Pause hatte der für Marko Marin ins Gladbacher Team gerückte Sharbel Touwa, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (33.) den Pfosten traf.

Auch nach dem Wechsel bot die temporeiche Partie weiter durchaus gehobenes Zweitliga-Niveau. Die beste Einschussmöglichkeit hatte "Löwe" Josh Wolff, der aus zwölf Metern das Gehäuse (62.) knapp verpasste. Die Hausherren drängten angetrieben vom starken Bierofka weiter unermüdlich auf das Führungstor, am Ende gaben sich aber beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden. (mit dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben