Zweite Liga : Mainz und Nürnberg im Gleichschritt

Der FSV Mainz 05 und der 1. FC Nürnberg haben im Dreikampf um den zweiten direkten Aufstiegsplatz die Nase vorn. Für die SpVgg Greuther Fürth bleibt dagegen nur noch die Chance auf den Relegationsplatz.

2. Liga SpVgg
Der Freiburger Daniel Schwaab (r.) kämpft mit dem Fürther Ivo Ilicevic (l.) um den Ball. -Foto: dpa

MünchenAm 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga verteidigten die Mainzer mit dem 2:1-Zittersieg am Mittwoch über den FSV Frankfurt nach Doppelpack von Aristide Bancé den zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Vorsprung vor dem "Club", der gegen den Abstiegskandidaten VfL Osnabrück dank Marek Mintal einen 2:0-Sieg feierte. Fürth muss nach dem torlosen Remis bei Aufsteiger SC Freiburg das "Aufstiegs-Endspiel" am Sonntag gegen Mainz gewinnen und auf fremde Hilfe hoffen, um noch eine Chance auf einen Platz in der Bundesliga zu haben.

Im Tabellenkeller ist neben Osnabrück auch die TuS Koblenz noch weit vom rettenden Ufer entfernt. Nach dem 1:1 bei Rot Weiss Ahlen ist Koblenz nach Zählern gleichauf mit dem auf dem Abstiegs- Relegationsrang platzierten VfL (beide 35). Nach Ahlens Führung durch Deniz Naki (85. Minute) rettete Marcel Mavric (85.) Koblenz einen Punkt. Aufsteiger Ahlen (40) hat den Klassenerhalt praktisch sicher. Zum Abschluss der 32. Runde kämpft der FC Ingolstadt an diesem Donnerstag gegen den FC St. Pauli um seine letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib.

Altmeister Nürnberg behielt im Aufstiegs-Endspurt die Nerven, strahlte beim fünften Heimsieg nacheinander aber keinen Glanz aus. Tor-Garant Marek Mintal (15./86.), der zusammen mit Isaac Boakye nach Rot-Sperre ins Team zurückgekehrt war, mit seinen Saisontreffern 14 und 15 machte vor 33 507 Zuschauern den wichtigen Sieg des "Club" perfekt, der seit Ende September 2008 zu Hause unbesiegt und seit dem 2:1-Derbysieg gegen Fürth am 23. November kein Heimgegentor mehr kassiert hat. Der VfL war lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, ging nach zwei Siegen in Serie aber wieder leer aus.

Mainz 05 tat sich einmal mehr vor eigenem Publikum sehr schwer. Nach der Führung durch den elften Saisontreffer von Torjäger Aristide Bancé (23.) und Frankfurts Ausgleich rettete Bancé mit seinem zweiten Tor dem Team von Trainer Jörn Andersen die wichtigen drei Punkte. Der FSV muss nach der vierten Auswärtspleite nacheinander weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

Drei Tage nach dem 1:1 im Frankenderby gegen Nürnberg bemühte sich Fürth im Spiel um "Alles oder Nichts" im Freiburger Badenova-Stadion um die wichtigen drei Zähler. Die Offensive um Stefan Reisinger, der in der kommenden Saison beim Sportclub spielt, war jedoch ohne Durchschlagskraft. Nach einer Riesenchance durch Vitali Rodionov (57.) übernahm Freiburg das Kommando, aber auch dem Spitzenreiter fehlte im Abschluss der letzte Biss. (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben