Zweite Liga : MSV Duisburg schlägt den SC Paderborn 1:0

Ein Lebenszeichen vom MSV: Im Kellerduell der Zweiten Liga siegen die Duisburger nach einem späten Tor von Chanturia gegen den SC Paderborn.

Hohe Fußballkunst? er Duisburger Kevin Scheidhauer (l) und der Paderborner Daniel Brückner schauen auf den Ball.
Hohe Fußballkunst? er Duisburger Kevin Scheidhauer (l) und der Paderborner Daniel Brückner schauen auf den Ball.Foto: dpa/Weihraruch


Der MSV Duisburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga mit dem 1:0 (0.0) gegen den SC Paderborn seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Bei seinem Debüt im MSV-Dress erzielte der Georgier Giorgi Chanturia (81. Minute) am Montag den umjubelten Siegtreffer. Zum Abschluss des zehnten Spieltags steht der Aufsteiger zwar weiter auf dem 18. Tabellenplatz, hat den Rückstand zum Relegationsrang aber auf einen Zähler verkürzen können. Paderborn konnte seinen Vorsprung auf die Abstiegszone nicht vergrößern und bleibt vorerst auf dem 15. Platz.

Vor 14.667 Zuschauern in Duisburg nutzten beide Teams ihre wenigen Torchancen lange nicht. Dann traf der erst Ende September verpflichtete Chanturia. Für MSV-Coach Gino Lettieri, der die „Zebras“ im vergangenen Mai zum Aufstieg geführt hatte, hat sich die Lage nach dem ersten Sieg etwas entspannt.

Beim MSV rückten nach abgelaufener Sperre die Defensivspieler Rolf Feltscher und James Holland wieder in die Startelf. Die Duisburger gingen robust in die Zweikämpfe, die Hausherren erarbeiteten sich im ersten Abschnitt aber nur wenige Vorteile. Die beste Torchance entschärfte Paderborns Keeper Lukas Kruse nach einem Lupfer von Victor Obinna (23. Minute). Anschließend verfehlte Kingsley Onuegbu (32.) das Tor der Gäste.
Paderborn wirkte zwar zunächst etwas reifer, konnte aber ebenfalls nur wenig Spielfluss entwickeln und wartete auf Fehler in der Duisburger Verteidigung. Marc Vucinovic (28.) scheiterte mit einer guten Möglichkeit an MSV-Schlussmann Michael Ratajczak.

Nach der Pause wurde Mittelfeldspieler Chanturia eingewechselt. Duisburg erhöhte den Druck und wurde durch den „Joker“, der nach einem Zuspiel von Onuegbu erfolgreich war, belohnt. (dpa)

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