Sportartikel : Zeitz bleibt Puma-Chef

Auch nach der Übernahme durch die französische PPR wird Jochen Zeitz Chef von Puma bleiben. Der Vertrag des Managers wurde vorzeitig bis 2012 verlängert.

HerzogenaurachDer Sportartikelhersteller Puma hat den Vertrag von Vorstandschef Jochen Zeitz vorzeitig verlängert. Im Hinblick auf die langfristige Unternehmensentwicklung solle der Vertrag des 44-Jährigen weitere fünf Jahre bis 2012 laufen. Zeitz steht seit 1993 an der Spitze des Sportartikelunternehmens. Sein Vertrag wäre 2009 ausgelaufen. Seit wenigen Monaten gehört Puma mehrheitlich zum französischen Luxusgüterkonzern PPR.

Zeitz hatte die Übernahme unterstützt. PPR-Aufsichtsratschef François-Henri Pinault erklärte, mit der Vertragsverlängerung habe der Aufsichtsrat nun die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Puma und PPR gestellt. Ziel sei es, die Position von Puma als einer der begehrtesten Sportlifestyle-Marken weiter auszubauen.

Außerdem soll Melody Harris-Jensbach (46) zum 1. Januar 2008 stellvertretende Vorstandsvorsitzende werden und Martin Gänsler nachfolgen, der sich aus privaten Gründen zurückzieht. Harris-Jensbach kommt vom Modekonzern Esprit zu Puma. Die Amerikanerin leitete bei Esprit zuletzt den weltweiten Geschäftsbereich Freizeitkleidung für Frauen. Sie solle die Bereiche Produkt, Produktentwicklung, Design sowie die weltweite Beschaffung für die Puma-Shops verantworten. (mit dpa)