Der Tagesspiegel : STADTLICHTER

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Seyfried liest . Gerhard Seyfried ist zurück in Berlin. Der zum erfolgreichen Romanautor gewordene einstige Comiczeichner stellt am kommenden Freitag, 6. August, bei Dussmann (Friedrichstraße 90, 18 Uhr, Eintritt frei) sein neues Buch vor. „Der schwarze Stern der Tupamaros“ (EichbornVerlag) erzählt eine persönliche Geschichte aus den 70er Jahren, in der es um die militante Bewegung 2. Juni geht, mit der Seyfried einst sympathisierte. Nebenbei sucht der vorübergehend in die Schweiz gezogene Autor eine neue Wohnung in Berlin – er hat, wie berichtet, Heimweh und will zurückkommen. lvt

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Zeitzeugen führen durch Berlin. Berlin zu zeigen, wie es wirklich einmal war – das haben sich vor zehn Jahren einige Männer und Frauen vorgenommen, die zur Wendezeit in den Ruhestand gingen. Im Verein „Erfahrungswissen älterer Menschen“ organisiert, haben sie inzwischen 50 Stadtführungen erarbeitet.

Immer wieder kommen neue hinzu; am Mittwoch, 1. September, bietet der Verein erstmals eine Führung durch Charlottenburg an. Treffpunkt für Interessierte jeden Alters ist um 10.30 Uhr der U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz, Ausgang Rathaus Charlottenburg. Kosten: drei Euro pro Person. Kostenlos sind die Führungen, die zwischen dem 9. und 13. August angeboten werden. Die Stadtführer sind Senioren im Alter zwischen 60 und 75: pensionierte Lehrer, Journalisten, Bibliothekare. Informationen zum Stadttouren-Angebot sind telefonisch über die Rufnummer 4429600 erhältlich (montags und mittwochs, 11 bis 15 Uhr). Auch die Internetadresse www.berlinstadttouren.de stellt das Angebot vor. chr

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Auf dem Tandem nach Athen. Sie haben 3500 Kilometer Radweg auf dem Tandem vor sich – für einen guten Zweck. Thomas Nicolai und seine Frau Ilona starten eine Benefiz-Tour von Berlin nach Athen zu den Paralympics. Mit einem anderen Paar aus Westfalen radeln die beiden aus Mitte durch neun Länder. Im Gepäck und im Begleitfahrzeug hat der sehbehinderte Freizeitsportler Brillen, Blindenschrift-Lesegeräte und andere Hilfsmittel im Wert von 25000 Euro. „Die wollen wir auf dem Weg auch in Osteuropa verteilen“, sagt Nicolai. Möglich gemacht haben die Aktion 19 Sponsoren. Der griechische Konsul Dimitrios Michalopoulos verabschiedet die Radler am Sonnabend vorm Roten Rathaus. kög

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