Der Tagesspiegel : STADTLICHTER

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Ostgut war gestern, heute ist Berghain. Berlins TechnoFans sind ab heute Abend Schlag 24 Uhr nicht mehr heimatlos. Dann öffnet in der Straße Am Wriezener Bahnhof in Friedrichshain der Großraum-Technoclub „Berghain“. Besitzer sind die „Ostgut“-Betreiber, die über dem „Berghain“ bereits vor Wochen die „Panoramabar“ eröffnet hatten. Beide Clubs befinden sich in einem früheren Heizwerk der 1950er Jahre. ling

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Lange Nacht des Eislaufens. Vier Eisbahnen laden am heutigen Sonnabend zum mitternächtlichen Spaß auf Kufen ein. Die Aktion ist Teil der Berlin-Werbekampagne „Winterzauber“. Geöffnet sind das Horst-Dohm-Stadion an der Wilmersdorfer Fritz-Wildung-Straße 9 (9 bis 1 Uhr), das Erika-Hess-Stadion in der Weddinger Müllerstraße 185 (9 bis 1 Uhr), das Eisstadion Neukölln in der Oderstraße (9 bis 2 Uhr) und das Sportforum Hohenschönhausen am Weißenseer Weg 53 (16 bis 2 Uhr). ling

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Weihnachtskonzert für den guten Zweck. Festliche Musik für die ganze Familie erklingt am morgigen Sonntag um 16 Uhr in der Mercedes-Welt am Charlottenburger Salzufer 1. Das Kammerorchester „Carl Philipp Emanuel Bach“ spielt die Orchestersuite aus „Hänsel und Gretel“. Anschließend gibt es eine Märchenlesung für Kinder. Tickets für 15 Euro (Kinder: 5 Euro) gibt es unter Telefon 3901-1892. Einnahmen und Spenden des Nachmittags kommen dem SOS-Familienzentrum Moabit zugute. ling

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Adventsverkauf bei KPM. Die Königliche Porzellan-Manufaktur öffnet ihren Pavillon nochmals zum weihnachtlichen Schauen und Shopping. Heute sind die Räume an der Straße des 17. Juni von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zu sehen sind geschmückte Festtafeln, Geschenkideen und Sammlerstücke. Eine Floristin gibt zudem Anregungen, wie eine Weihnachtsdeko gestaltet werden kann. ling

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Schau zum Senatsgästehaus. Bevor das Gästehaus des Senats zur neuen Residenz des südkoreanischen Botschafters wird, steht es heute noch einmal offen. Von 10 bis 16 wird eine Ausstellung über die wechselvolle Geschichte der Villa in der Grunewalder Menzelstraße 12 gezeigt. Erbaut wurde sie in den frühen 1920er Jahren als Fabrikantensitz. Fotos erinnern aber vor allem an Willy Brandt, der das Haus als Regierender Bürgermeister 1964 für das Land Berlin erwerben ließ. Der Ausstattung mit Holz, Kristall, Marmor und Messing will der neue Hausherr, Botschafter Youngmin Kwon, landestypisches Mobiliar und Porzellan hinzufügen. Auch der im Moment etwas verwilderte Garten soll einen Hauch von Fernost erhalten.HC

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