Der Tagesspiegel : Teile von Marzahn und Hellersdorf stehen auf früheren Rieselfeldern

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Um 1870 begann Berlin mit dem Kauf landwirtschaftlicher

Flächen im Umland. Sie sollten als Rieselfelder für die Entsorgung der Abwässer sowie als Erholungs und Vorratsflächen für verschiedene andere Zwecke dienen.

GRÖSSE

1905 wurden 14 Güter gekauft. Durch die Bildung von Groß-Berlin 1920 wuchs die Fläche durch eingemeindete Dörfer auf rund 25 000 Hektar. Teile der Neubaugebiete von Marzahn und Hellersdorf entstanden auf früheren Rieselfeldern.

EIGENTUM

Heute gehören der Stadt Berlin in Brandenburg etwa 16 000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Darauf wächst das Futter für rund 6000 Milchkühe. Die Fläche der heutigen Stadtgüter entspricht einem Fünftel des Berliner Territoriums.

FLUGPLATZ

Die künftige Start- und Landebahn des geplanten Großflughafens bei Schönefeld würde auf dem Gelände des Stadtgutes Selchow entstehen. Das

Grundstück hat Berlin als Vermögen in die Flughafengesellschaft eingebracht. ste.

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