Ämter in der Bundesregierung : AUF  &  AB

Welche Ämter sind bereits vergeben und wer muss noch zittern? Hier die Neuigkeiten über Johannes-Wilhelm Rörig, Malte Ristau und Jeromin Zettelmeyer.

Von der Schule in den Bundestag. Der neue Arbeitsort.
Von der Schule in den Bundestag. Der neue Arbeitsort.Foto: dpa

Johannes-Wilhelm Rörig

Die Bundesregierung hat alle Beauftragten ernannt. Nur der unabhängige Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig hängt in der Luft. Er ist von Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) nur bis März 2014 im Amt bestätigt worden. In dieser Übergangszeit sollen die Verhandlungen über die Ausgestaltung der Stelle für die kommenden Jahre zwischen der Bundesregierung und dem Beauftragten abgeschlossen sein, heißt es.

Malte Ristau

Die Zukunft des Abteilungsleiters im Arbeitsministerium, Malte Ristau, ist ungeklärt. „Profile müssen passen“, schrieb das SPD-Mitglied im Januar und bereitete seine Abteilung auf den Abschied aus dem von Andrea Nahles (SPD) geführten Bundesarbeitsministerin vor. Ristau hatte bis 2005 für die SPD-Bundesfamilienministerin Renate Schmidt gearbeitet, war dann von der CDU-Nachfolgerin Ursula von der Leyen übernommen worden und 2010 als enger Vertrauter von der Leyens auch ins Arbeitsministerium gewechselt. Offiziell in den Ruhestand versetzt wurde er aber noch nicht – möglicherweise, weil seine geplante Nachfolgerin, Yasmin Fahimi, inzwischen SPD-Generalsekretärin geworden ist.

Jeromin Zettelmeyer

Der Mann ist in Spanien geboren, hat in Bonn studiert und am MIT promoviert. Heute ist Zettelmeyer Direktor für Policy Studies bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, ab 1. April soll der international vernetzte Volkswirt voraussichtlich Chef der Abteilung Wirtschaftspolitik beim Bundeswirtschaftsminister werden.

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