Agenda-Leseprobe : Bauern kämpfen beim Biosprit gegen Ölkonzerne

Wie zwei Industrieverbände um ihre Märkte kämpfen – und dabei moralische Argumente bemühen.

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Gelb, gelb, gelb. Raps zählt nach wie vor zu den lukrativen Feldfrüchten, dank der Verwendung des Öls für die Biospritproduktion.
Gelb, gelb, gelb. Raps zählt nach wie vor zu den lukrativen Feldfrüchten, dank der Verwendung des Öls für die Biospritproduktion.Foto: imago stock and people

Sie schenken sich nichts. Im Streit über Nutzen oder Schaden von Biokraftstoffen für das Klima kämpfen die Mineralöllobby und die Bauernlobby mit harten Bandagen. Am Mittwoch wird der Umweltausschuss über die 12. Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImschG) beraten, am Freitag findet die zweite und dritte Lesung im Bundestag statt. In diesem Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Luftverschmutzung ist geregelt, wie viel Biosprit in den kommenden Jahren produziert werden soll. Die Mineralölwirtschaft wirft der Biokraftstoffindustrie vor, das Kabinett mit falschen Zahlen in die Irre geführt zu haben. Die Biokraftstoffindustrie wiederum sieht darin ein Manöver, um die einzige Konkurrenz vom Markt zu fegen...

Der komplette Text erschien in der "Agenda" vom 07. Oktober 2014 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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