Bundesrat : Traditionsbruch in der Länderkammer

Der Bundesrat wählt am kommenden Freitag neue Direktoren. Erstmals werden beide Verwaltungschefs dann nicht mehr aus den Ländern kommen.

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Der Bundesrat.
Der Bundesrat.Foto: imago/Markus Heine

Sollten die Bundesratsdirektoren nicht aus den Verwaltungen der Länder kommen? Schließlich ist die zweite Kammer im Bund doch die Kammer der Länder. Und der Ministerpräsidenten. Gerd Schmitt, Direktor seit 2010 und davor acht Jahre Vizedirektor, stand vor seiner Amtszeit viele Jahre in baden-württembergischen Diensten. Und alle seine Vorgänger waren auch "Länderleute". Nun wird er pensioniert. Schmitts Nachfolgerin Ute Rettler, bisher Stellvertreterin, kann auf eine lange Karriere im Bundesinnenministerium zurückblicken. Und der neue Vize Georg Kleemann kommt aus dem Bundeskanzleramt. Ausgerechnet - denn die Regierungszentrale gilt manchen auch als Instanz zur Gängelung der Länder. Landespolitik kennen beide nicht von innen. Aber müssen sie das? Und was machen Bundesratsdirektoren eigentlich?

Der vollständige Text findet sich in der "Agenda" vom 24. März 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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