Norbert Minwegen, Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG): Für mehr Transparenz in der politischen Interessenvertretung soll ein öffentliches Register sorgen, in welches sich alle Interessenvertreter eintragen. Über die Konkretisierung wird aktuell intensiv diskutiert. Neben den Kontaktdaten sollten auch die jeweiligen Arbeits- und Themenschwerpunkte aufgeführt werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Register alle Interessenvertreter gleichermaßen umfasst. Bei Verstößen gegen die Regelungen des Registers oder Ethikkodizes muss der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) tätig werden. Der DRPR verfügt bereits über einen Ethikrat, der auch Sanktionen verhängt. Eine Online-Registrierung ließe sich leicht mit der Anerkennung entsprechender Kodizes verbinden.
- "Transparenz ist das Entscheidende"
- "Bei Verstößen muss der Etikrat tätig werden"
- "Sechs Jahre - und keinen Meter weiter"
- "Transparenz ist das Entscheidende"
- "Es wird nicht alle Probleme lösen"
- "Fairness und Vergleichbarkeit"
- "Ein Beauftragter für Transparenz und Lobbykontrolle"
- "Verpflichtend - und zwar für alle
- "In Washington eine Normalität"
- "Debatte atmet oft Klassenkampfatmosphäre"
- "Ein Lobbyregister ist kein Allheilmittel"

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