"Bei Verstößen muss der Etikrat tätig werden"

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Debatte um Lobbyregister : "Transparenz ist das Entscheidende"
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Norbert Minwegen, Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG)
Norbert Minwegen, Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG)Foto: Christian Altengarten Photograph

Norbert Minwegen, Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG): Für mehr Transparenz in der politischen Interessenvertretung soll ein öffentliches Register sorgen, in welches sich alle Interessenvertreter eintragen. Über die Konkretisierung wird aktuell intensiv diskutiert. Neben den Kontaktdaten sollten auch die jeweiligen Arbeits- und Themenschwerpunkte aufgeführt werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Register alle Interessenvertreter gleichermaßen umfasst. Bei Verstößen gegen die Regelungen des Registers oder Ethikkodizes muss der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) tätig werden. Der DRPR verfügt bereits über einen Ethikrat, der auch Sanktionen verhängt. Eine Online-Registrierung ließe sich leicht mit der Anerkennung entsprechender Kodizes verbinden.

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