Jubiläum : Bundesamt für Strahlenschutz - Ein Magnet für Ärger

Das Bundesamt für Strahlenschutz wird 25 – und steht vor einer Neuordnung. In der Endlagerkommission wird noch einmal neu darüber diskutiert, was das BfS in Zukunft tun soll.

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Unter Tage. Wolfram König zeigt Barbara Hendricks die Asse.
Unter Tage. Wolfram König zeigt Barbara Hendricks die Asse.Foto: picture alliance / dpa

Acht Tage nach der Gründung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) brach die Hölle los: Die Berliner Mauer fiel, und kein Jahr nach der Gründung hatte das neue Amt schon die ehemalige Strahlenschutzbehörde der DDR, das Staatliche Amt für Atomsicherheit, zu integrieren. Die Gründung des Amtes war ein Spätausläufer der Atomkatastrophe von Tschernobyl. In der DDR hatte das Amt für Atomsicherheit die staatliche Informationsverweigerung über die Folgen der Reaktorkatastrophe verwaltet. Im Westen gaben die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und das Institut für Strahlenhygiene widersprüchliche Auskünfte. Das Misstrauen der Bevölkerung war so groß geworden, dass ein Neuanfang nötig schien. An diesem Freitag feiert das Amt sein 25-jähriges Bestehen in Salzgitter...

Der vollständige Text erschien in der "Agenda" vom 11. November 2014 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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