Neue Botschafterin : Norwegens Netzwerkerin

Elisabeth Walaas vertritt Norwegen in Berlin. Das Königreich ist zwar kein EU-Mitglied, doch nicht erst seit der Ukraine-Krise wird es als Partner in der Energiepolitik immer wichtiger.

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Elisabeth Walaas, Norwegens Frau in Berlin.
Elisabeth Walaas, Norwegens Frau in Berlin.Foto: DAVIDS/Sven Darmer

Zwischen den Hauptstädten befreundeter Staaten wird der diplomatische Draht heute per Telefon oder SMS von den Regierungschefs selbst gehalten. Botschafter könnte man da als ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert abtun. Doch in Oslo sieht man das anders. Norwegen ist wirtschaftlich und politisch eng mit der EU verzahnt, jedoch kein Mitglied der Union. "Wir sitzen daher nicht mit am Tisch, wenn Entscheidungen in Brüssel getroffen werden. Deshalb müssen wir unsere Positionen über andere Kanäle einfüttern“, sagt die neue Botschafterin des Königreichs in Berlin, Elisabeth Walaas. Deutschland sei dafür eine der wichtigsten Anlaufstationen, „Berlin ist schließlich auch eine gute Quelle für Informationen über EU-Interna“, sagt Walaas. Und deshalb arbeitet die Diplomatin hart daran, sich ein solides Netzwerk in der deutschen Hauptstadt aufzubauen.

Der vollständige Text findet sich in der "Agenda" vom 24. März 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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