Paul Baath, 6b, Wald-Grundschule : 25 Jahre Mauerfall

Paul Baaths Oma und seine Mutter haben den Mauerfall auf ganz unterschiedliche Weise erlebt. Lesen Sie hier die persönlichen Geschichten zweier Generationen.

Ein Jubiläum, das Generationen verbindet. 25 Jahre nach dem Mauerfall befragte Paul Baath seine Familie nach deren Erlebnissen.
Ein Jubiläum, das Generationen verbindet. 25 Jahre nach dem Mauerfall befragte Paul Baath seine Familie nach deren Erlebnissen.

Wir feiern am 9. November diesen Jahres 25 Jahre Mauerfall. Ich habe meine Oma und meine Mutter dazu befragt, sie haben mir erzählt, wie sie den 9. November 1989 erlebt haben. Als erstes erzähle ich von meiner Oma. Meine Oma war an diesem Tag in ihrer Wohnung in Marzahn. Der Fernseher war an und sie erlebte live die Rede von Günter Schabowski, ein Politbüromitglied bei einer Pressekonferenz. Er sagte, alle Bürger der DDR können über die Grenze ausreisen. Die ganzen Bürger gingen zur Grenze und konnten in den Westen. Sie zerhackten die Mauer mit Meißeln. Sie nahmen oft einen Stein mit. Jetzt die Geschichte meiner Mutter: Meine Mutter war in der Buckower Chaussee in ihrer Wohnung. Zwei Monate vorher war sie aus der DDR ausgereist. Ihr Sohn (mein großer Bruder) war zu dem Zeitpunkt des Mauerfalls anderthalb Jahre alt. Sie war gerade froh, dass Basti (ihr Sohn) eingeschlafen war und sie auch schlafen konnte. Da klingelte das Telefon, Freunde aus der DDR waren dran und sagten: "Wir kommen zu euch, die Mauer ist offen".

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