BERLIN, aber oho : Kamine & Wein

Für Kenner: Dieser Kaminofen-Fachhandel ist nur auf den ersten Blick ein Café.

Lukas Wohner
Inhaber Heiko Schmidt will zukünftig auch eigene Öfen erfinden.
Inhaber Heiko Schmidt will zukünftig auch eigene Öfen erfinden.Foto: Lukas Wohner

"Ich sehe den Ofen als Einstieg in die Freiheit", sagt Heiko Schmidt, Inhaber von "Kamine & Wein". Die Freiheit scheint das Leitmotiv seines Ladens zu sein: Die Kunden dürfen sich ruhig selbst etwas zu essen mitbringen und wenn sie wollen, können sie auch nur einen Kaffee trinken und trotzdem unbehelligt stundenlang am Kaminfeuer schmökern. Das Gemütliche ist Schmidts Philosophie, er lässt den Kunden Zeit. Anderen etwas aufschwatzen ist nicht sein Ding; das gilt für die rund 60 Weine, die in der Prinzenallee verkauft werden, wie für die Kamine. Denn auch die stehen zum Verkauf, was manchem Besucher gar nicht auffällt. Die zehn Öfen im Erdgeschoss könnten schließlich einfach nur Teil des urigen Wohnzimmer-Ambientes sein. Sie geben potenziellen Käufern einen Eindruck davon, wie die Kamine im Gebrauch wirken. Die eigentliche Ausstellung aber befindet sich in einem Kellergewölbe unter dem Laden. Insgesamt 43 Kamine zeigt Schmidt in seinen Räumlichkeiten, die Preise reichen von 1200 bis 6000 Euro. Zusammen mit einem freien Mitarbeiter berät und verkauft Schmidt, auch Lieferung und Montage besorgt er selbst.

Chef: Heiko Schmidt (40)

Branche: Einzelhandel, Gastronomie

Mitarbeiter: 4

Gründungsjahr: 2007

Firmensitz: Prinzenallee 58, Wedding

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