BERLIN, aber oho : Paraventmalerei

Jedes Stück ein Unikat: In Schöneberg bemalt Andreas Maier Paravents, die er nach den Wünschen der Kunden fertigt.

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Früher war er Pferdechirurg, heute widmet sich Andreas Maier ganz der Malerei. Foto: Katja Gartz
Früher war er Pferdechirurg, heute widmet sich Andreas Maier ganz der Malerei.Foto: Katja Gartz

Im Atelier von Andreas Maier schimmern Fische, Schmetterlinge oder florale Motive auf leuchtendem Gold. Sie zieren Paravents, erstrahlen als Bild an der Wand, auf dem Tisch oder Tablett. In Räumen flankieren die Naturschauspiele ein Sofa oder lassen einen begehbaren Kleiderschrank verschwinden. Für die farbliche Gestaltung verwendet Andreas Maier Acryl, Tempera und Gouache. Zu seinen Inspirationsquellen zählen die Natur und die Kunst Japans. „Mich fasziniert die Askese, Strenge, Sortiertheit, Ordnung und die Filigranität“, sagt der Künstler.

Tiere begleiten Maier schon lange. Er studierte Tiermedizin und arbeitete als Pferdechirurg in der Bretagne. Nebenbei war er immer künstlerisch tätig. Vor 13 Jahren beschloss er, sich ganz der Malerei zu widmen. Zu den Auftraggebern von Maier zählen internationale Hotels, Galerien in der Schweiz und Belgien, Privatkunden sowie die renommierte Villa Harteneck für Interior-Design-Konzepte in Berlin. Die Paravents gehören vor allem in der Schweiz und in Frankreich zur Einrichtung. Seine Werke sind meistens Auftragsarbeiten, die er nach den Wünschen der Kunden anfertigt.

Chef: Andreas Maier (44)

Branche: Kunst

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2000

Firmensitz: Ansbacher Str. 58, Schöneberg

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