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Sechs „Stolpersteine“ für Nazi-Opfer

werden in Potsdam verlegt

Potsdam - Sechs weitere „Stolpersteine“ zur Erinnerung an jüdische Opfer des Nationalsozialismus wurden am Montag in Potsdam verlegt. Die Gedenksteine aus Messing wurden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort des Opfers in den Fußweg eingelassen. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) betonte, Potsdam beteilige sich an der Aktion „Stolpersteine“, um die persönliche Lebensgeschichte der oft namenlosen Opfer und die historischen Ereignisse in der Stadt visuell erfahrbar zu machen. Die „Stolpersteine“ erinnern in vielen Städten Deutschlands an deportierte und ermordete jüdische Bürger. In die Messingoberfläche der hervorgehobenen Pflastersteine sind Namen und biografische Daten der Opfer sowie der Zeitpunkt und der Ort ihrer Deportation eingraviert. Im Juni 2008 wurden erstmals sieben „Stolpersteine“ in der brandenburgischen Landeshauptstadt verlegt. ddp

Tote 53-Jährige

Opfer eines Verbrechens

Doberlug-Kirchhain - Nach dem Fund einer toten Frau in einem Pkw bei Doberlug-Kirchhain gehen die Ermittler von einem Tötungsverbrechen aus. Nähere Angaben wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus am Montag unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen noch nicht machen. Die Tote war am Samstagabend auf einem Parkplatz nahe dem Doberlug-Kirchhainer Ortsteil Hennersdorf gefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass die 53-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, wie der Sprecher sagte. Die Ermittlungen übernahmen die Staatsanwaltschaft Cottbus und das Kommissariat „Schwere Kriminalität“ des Schutzbereichs Potsdam. ddp

Mobilitätsservice der Bahn

an vier Bahnhöfen ausgebaut

Potsdam - Mobile Teams der Deutschen Bahn werden ab Juni an vier weiteren Brandenburger Bahnhöfen Fahrgäste mit Handicap beim Ein- und Aussteigen unterstützen. Der neue Mobilitätsservice werde an den Stationen Kraftwerk Finkenheerd, Eisenhüttenstadt, Rheinsberg und Doberlug-Kirchhain eingeführt, teilte ein Bahnsprecher am Montag mit. Die Teams wollen diese Stationen von nahe gelegenen größeren Bahnhöfen aus bedienen. Notwendig sei deshalb eine vorherige Anmeldung der benötigten Hilfe unter der Telefonnummer 01805/512 512. Die Vormeldefrist beträgt den Angaben zufolge einen Werktag. An 15 Stationen in Brandenburg wie unter anderem Potsdam, Cottbus oder Frankfurt (Oder) bestehe bereits ein Mobilitätsservice für Fahrgäste mit Handicap. Darüber hinaus soll laut dem Sprecher weiter am stufenfreien Ausbau der Bahnhöfe gearbeitet werden. Projekte mit dem Schwerpunkt „Barrierefreiheit im Land“ seien in diesem Jahr in Erkner, Zepernick, Eichwalde und Wustermark geplant.ddp

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