Boxen : Benzin-Anschlag: Bernauer Brandopfer zum zweiten Mal operiert

Das lebensgefährlich verletzte Opfer des brutalen Benzin-Anschlags von Bernau hat am Montag eine zweite Operation überstanden. Dem 22-Jährigen sei verbrannte Haut an der Brust entfernt und durch künstliche Haut ersetzt worden, teilte das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn mit. "Sein Zustand ist stabil, aber er schwebt weiter in Lebensgefahr", sagte Klinik-Sprecherin Bettina Kieke. Der 22-Jährige werde weiter beatmet und wegen der extrem schmerzhaften Verletzungen in Narkose gehalten. Er war zuvor bereits am Rücken operiert worden.

Der Mann war am Dienstag vergangener Woche in Bernau bei Berlin mit Benzin überschüttet und angezündet worden. Dabei verbrannten 80 Prozent seiner Haut. Fünf Männer im Alter zwischen 17 und 29 Jahren sind dringend tatverdächtig wegen versuchten Mordes. Sie sitzen alle in Untersuchungshaft.

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