Berlin-Frankfurt : Zwei Tote bei Unfällen auf der A 12

Bei zwei Unfällen auf der Autobahn Berlin-Frankfurt (Oder) sind in der Nacht zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Strecke war in Richtung Berlin für rund sechs Stunden gesperrt.

Fürstenwalde Ein polnischer Lkw war kurz nach Mitternacht zwischen Briesen und Fürstenwalde auf zwei vor einer Baustelle im Stau stehende Lastwagen aus Deutschland und Litauen aufgefahren. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der deutsche Lkw-Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Litauer blieb unverletzt.

Die wichtige Ost-West-Autobahn war den Angaben zufolge in Richtung Berlin für rund sechs Stunden gesperrt. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu kilometerlangen Staus. Es handelte sich um das zweite Todesopfer im Stau an der erst kürzlich eingerichteten Großbaustelle auf der A 12. Zwischen Fürstenwalde und Storkow wird hier bis zum Jahresende die Fahrbahn erneuert, weshalb je Richtung nur eine Spur zur Verfügung steht. Mitte März war bereits ein Frankfurter Lkw-Fahrer bei einem Auffahrunfall verstorben.

Ein weiterer Unfall ereignete sich am frühen Morgen zwischen Friedersdorf und Storkow. Ein Pkw fuhr auf einen Sattelschlepper auf, der wegen eines Motorschadens auf einen früheren Parkplatz abbiegen wollte. Der Sattelschlepper stand zum Unfallzeitpunkt noch zur Hälfte auf dem rechten Fahrstreifen. Der 26-jährige, aus Bad Hersfeld kommende Pkw-Fahrer wurde von Helfern aus dem Fahrzeug geholt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Autobahn in Richtung Frankfurt war für rund anderthalb Stunden gesperrt. Sachverständige sollen prüfen, ob die Beleuchtung des Sattelschleppers intakt war. (küs/ddp)

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