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Blindgänger : Fliegerbombe in Potsdam entschärft

Nach einem Bombenfund im Potsdamer Stadtteil Zentrum Ost mussten am Mittwochmorgen rund 6000 Menschen ihre Häuser verlassen. Am Nachmittag haben Experten den Blindgänger entschärft.

Feuerwehrmänner vor der entschärften 250-Kilo-Bombe.
Feuerwehrmänner vor der entschärften 250-Kilo-Bombe.Foto: dapd

Eine Bombe ist am Mittwoch auf einem Schulgelände in Potsdam entschärft worden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Vorbereitungen für einen Neubau entdeckt worden. Stadtsprecher Stefan Schulz sagte, die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Herkunft sei von Spezialisten des Brandenburger Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht worden.
Während der Entschärfung mussten rund 6.000 Menschen im Wohngebiet Zentrum Ost ihre Häuser verlassen. Betroffen waren auch Schulen, Kitas und ein Altenheim. Zudem wurde die Nutheschnellstraße vorübergehend gesperrt.

Auch in Spandau 7000 Menschen in Sicherheit gebracht

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD, r.) steht mit dem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vor der entschärften 250-Kilo-Bombe.
Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD, r.) steht mit dem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vor der...Foto: dapd

In der Nacht zum Mittwoch war bereits in Spandau kurzfristig eine 100-Kilo-Bombe entschärft worden. Rund 7.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Bei der Bombe, die am Dienstagnachmittag bei Waldarbeiten entdeckt worden war, handelte es sich um einen amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Polizei räumte am Abend Wohnhäuser in einem Radius von 250 Metern rund um den Fundort auf dem Gelände eines Wasserwerks im Bereich des Falkenhagener Feldes.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) richtete für die Anwohner Notunterkünfte in Schulen und Kirchengemeinden ein. Der Andrang auf die Unterkünfte war sehr groß, sagte ein DRK-Sprecher. Nach Mitternacht konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. (dapd)

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