Boxen : BSE: Wurst mit falschem Etikett entdeckt

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Im Land Brandenburg ist erstmals eine Wurstprobe entdeckt worden, die Rindfleisch enthält, obwohl auf dem Etikett keinerlei Rindfleischanteile ausgewiesen wurden. Wie der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Jens-Uwe Schade, gestern mitteilte, sei die Wurstware in einem Lebensmittelmarkt im Raum Frankfurt/Oder verkauft worden. Schade betonte, dass die falsch deklarierte Ware der bislang einzige Fall unter insgesamt 4200 Wurstproben gewesen sei, die in den vergangenen Tagen in den Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsämtern geprüft worden seien. Noch werde aber das Ergebnis weiterer Nachpuntersuchungen abgewartet. "Der Hersteller wird handeln müssen", sagte Schade. Entweder er ziehe die Ware ein oder etikettiere sie um. Von der verdächtigen Ware müsse noch keine Gefahr für die Bevölkerung ausgehen, betonte der Sprecher. "Aber die Menschen müssen die Chance haben, Rindfleisch zu vermeiden."

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